Beim SC Freiburg herrscht vor dem Europa-League-Finale Ausnahmezustand. Wenn die Breisgauer am Mittwoch in Istanbul (ab 20:15 Uhr live bei RTL) auf Aston Villa treffen, geht es für den Sport-Club um nichts Geringeres als den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Entsprechend emotional, kämpferisch und voller Vorfreude präsentierten sich Trainer und Spieler des SCF vor dem historischen Endspiel.
Vor allem Kapitän Christian Günter brachte die Freiburger Hoffnung auf den Punkt: "Für mich persönlich ist es wahrscheinlich das größte Spiel der Karriere und die pure Vorfreude darauf", erklärte der Linksverteidiger exklusiv gegenüber RTL/ntv und sport.de.
RTL präsentiert das Finale der UEFA Europa League zwischen dem SC Freiburg und Aston Villa am Mittwoch, 20. Mai, ab 20:15 Uhr live im Free-TV.
Durchaus selbstbewusst wurde Günter bei der Frage nach den Chancen gegen den favorisierten Premier-League-Klub: "Es wäre die Kirsche auf der Torte, wenn wir den Pott jetzt wirklich mit nach Hause nehmen können. Die Voraussetzungen sind super. Also warum sollen wir das Ding nicht holen?"

Dabei wissen die Freiburger natürlich genau, welche Qualität sie erwartet. Günter bezeichnete Aston Villa als "ein Brett", machte aber gleichzeitig klar, dass sich der Sport-Club davon nicht einschüchtern lassen will: "In einem Spiel ist alles möglich. Sie dürfen sich gerne als Favorit sehen. Sie werden uns dann im Finale kennenlernen."
Riesige Vorfreude auch bei Schuster und Grifo
Auch Cheftrainer Julian Schuster spürt die enorme Bedeutung der Partie. "Das haben wir alle uns gemeinsam erarbeitet und dadurch eben auch verdient", sagte der SC-Coach. Besonders die Begeisterung rund um den Verein beeindrucke ihn. "Wenn man sieht, wie es die Menschen verbindet. Man spürt eine sehr große Dankbarkeit für das, was man bisher erreicht hat", so der 41-Jährige.
Trotz aller Emotionen fordert Schuster jedoch maximale Konzentration. "In diesen Spielen, in denen Qualität aufeinandertrifft, sind Kleinigkeiten mitentscheidend", warnte der Trainer. Entscheidend werde sein, "all das, was außen herum passiert, wieder beiseitezulegen und uns auf das zu konzentrieren, was wir beeinflussen können: unsere Leistung."
Für Vincenzo Grifo wäre der Titel die Krönung jahrelanger Aufbauarbeit bei den Breisgauern. "Das hat diese Stadt, dieser Verein und wirklich jeder Einzelne verdient", sagte der Offensivspieler gegenüber RTL/ntv und sport.de. Besonders speziell für das Freiburger Urgestein: Grifo erlebte den Weg des Vereins noch im alten Dreisamstadion mit: "Und jetzt sind wir hier."






























