Mittelfeld-Juwel Kennet Eichhorn von Hertha BSC gilt als vorrangiges Transfer-Ziel von Borussia Dortmund im kommenden Sommer. Wie gut die Chancen des BVB in dem Poker um den 16-Jährigen sind, darüber herrscht zunehmend Verwirrung.
"Sky" zufolge befinden sich die Schwarz-Gelben im Werben um Eichhorn nicht in der Pole Position.
Es heißt zwar, Sportdirektor Ole Book und Trainer Niko Kovac hätten bereits persönlich mit dem Noch-Berliner gesprochen. Der FC Bayern, RB Leipzig und Bayer Leverkusen sollen sich demnach aber ebenfalls weiter intensiv um Eichhorn bemühen.
Demnach schwebt dem Premier-League-Giganten vor, Eichhorn zunächst von Hertha BSC zu kaufen, ihn dann aber noch für ein Jahr auf Leihbasis bei Bayer zu "parken", um ihn erste Bundesligaluft schnuppern zu lassen.
ManCity könnte einen Eichhorn-Transfer aus der Portokasse bezahlen. Dem Vernehmen nach enthält sein bis 2029 datierter Vertrag bei Hertha BSC eine Ausstiegsklausel mit einer Ablösesumme in Höhe von zehn bis zwölf Millionen Euro, abhängig davon, in welcher Liga die Alte Dame spielt, in welches Land der Spieler wechselt und ob sein neuer Klub international vertreten ist.
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"Bild" hatte zuletzt geschrieben, der BVB könne sich bei Eichhorn "beste Chancen" auf eine Verpflichtung ausrechnen. Die erwähnten Gespräche mit Book hätten dafür den Ausschlag gegeben.
Der neue BVB-Sportdirektor soll im Gegensatz zu seinem Vorgänger Sebastian Kehl ein klarer Befürworter des Eichhorn-Deals sein und diesen zuletzt vorangetrieben haben.
BVB-Wechsel? Hertha BSC hofft auf Eichhorn-Verbleib
Hertha BSC hofft derweil noch auf einen Verbleib Eichhorns. ""Spielzeit" und "Entwicklungszeit" sowie "Sicherheit" könne die Alte Dame dem Eigengewächs bieten, betonte Sportchef Benjamin Weber nach dem 2:1-Sieg am Wochenende gegen Greuther Fürth, bei dem sich Eichhorn zum jüngsten Torschützen der Zweitliga-Geschichte aufschwang. "Das ist das, was wir in die Waagschale werfen können."
Hertha BSC würde Eichhorn gerne nach seinem Verkauf noch einmal vom aufnehmenden Klub für ein Jahr ausleihen. "Es gibt noch keine Entscheidung", betonte Weber mit Blick auf die Zukunft der Nachwuchshoffnung. "Wir sind in Kontakt mit Kennys Eltern. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um ihn zu überzeugen, noch ein Jahr hierzubleiben."





























