Thomas Müller gilt als einer der größten Stars in der nordamerikanischen Profiliga Major League Soccer (MLS). Doch gegen den achtmaligen Weltfußballer Lionel Messi kommt selbst die Vereinslegende des FC Bayern nicht an. Weder was den Bekanntheitsgrad, noch was die Bezahlung angeht.
Beim Blick auf die aktuellen Gehaltszahlen wird schnell klar: Lionel Messi, der seit 2023 für Inter Miami in der MLS unter Vertrag steht, spielt finanziell in einer völlig anderen Liga als Thomas Müller von den Vancouver Whitecaps.
Die MLS-Spielergewerkschaft veröffentlichte am Dienstag ihren neuesten Gehaltsreport. Dieser zeigt eindrucksvoll, wie groß die Unterschiede innerhalb der Liga tatsächlich sind.
Messi bleibt bei Miami mit riesigem Abstand der Topverdiener der gesamten Liga. Der argentinische Weltmeister kassiert demnach ein Grundgehalt von satten 25 Millionen Dollar (rund 21,3 Millionen Euro) pro Jahr.
Damit verdient Messi mehr als doppelt so viel wie der zweitplatzierte Spieler im Ranking. Diesen Platz belegt Heung-min Son von Los Angeles FC mit einem Jahresgrundgehalt von 10,36 Millionen Dollar (rund 8,8 Millionen Euro).
Marco Reus deutlich abgeschlagen im Gehaltsranking
Müller, der seit dem letzten Jahr in Kanada kickt, landet dagegen "nur" auf Rang neun der ligaweiten Gehaltsliste. Sein festes Jahresgehalt liegt laut Report bei fünf Millionen Dollar (rund 4,3 Millionen Euro).

Noch deutlicher wird der Unterschied bei den garantierten Gesamteinnahmen, die zusätzliche Boni und Sonderzahlungen enthalten. Während Messi hier sogar auf unglaubliche 28,33 Millionen Dollar (rund 24,1 Millionen Euro) pro Jahr kommt, liegt Müller bei 5,152 Millionen Dollar (rund 4,4 Millionen Euro).
Überraschend niedrig fällt dagegen das Gehalt von Marco Reus aus. Der frühere Dortmunder Publikumsliebling kassiert bei LA Galaxy laut Report lediglich etwas mehr als 600.000 Dollar (rund 511.000 Euro) Grundgehalt.
Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, welchen Sonderstatus Messi in den USA weiterhin genießt. Der Argentinier bleibt das alles überstrahlende Gesicht der MLS – sportlich wie finanziell.







































