Seit dem 1:0-Sieg über Fortuna Düsseldorf ist klar, dass der FC Schalke 04 in der neuen Saison wieder in der Fußball-Bundesliga spielen darf. Um im deutschen Oberhaus zu bestehen, wird der Aufsteiger nach Ansicht von Klub-Ikone Huub Stevens ordentlich auf dem Transfermarkt zuschlagen müssen. Um die Bedingungen zu verbessern, bringt er erneut eine Rückkehr von Clemens Tönnies zu verbessern.
"Ich hoffe, dass es finanziell besser aussieht, aber das kann ich nicht beurteilen. Sportlich ist klar: Es muss viel passieren. Vier, fünf, vielleicht sechs neue Spieler sind nötig, die wirklich zu Schalke passen. In der aktuellen Form wird es schwer in der Bundesliga", beurteilte die Schalker Trainer-Ikone die aktuelle Lage am Berger Feld im Gespräch mit "Sport1".
Er sei sicher, dass Schalke auch als Aufsteiger "mitspielen und gute Spiele gegen große Gegner machen will", führte Stevens, der die Knappen 1997 zum Triumph im UEFA-Cup geführt hatte, weiter aus. Er schob hinterher: "Aber dafür reicht es im Moment noch nicht." Die Basis sei nach Ansicht des 72-Jährigen für eine gute Spielzeit in Gelsenkirchen aber vorhanden: "Trainer und Trainerteam sind in Ordnung, jetzt muss aufgebaut werden."
FC Schalke 04: Stevens hofft auf Tönnies-Rückkehr
Dennoch müsse sein ehemaliger Arbeitgeber nun "die richtigen Schritte folgen" lassen. Damit das Aufrüsten für die Bundesliga gelingen kann, wirbt Stevens erneut um die Rückkehr eines alten Bekannten.
"Mein Rat wäre: Holt Clemens Tönnies wieder mit ins Boot. Das wäre wichtig, denn der Verein braucht finanzielle Unterstützung", machte er sich erneut für den umstrittenen Unternehmer stark.

Tönnies hatte im Sommer 2020 seine Ämter auf Schalke niedergelegt, nachdem sich im Zuge der Corona-Ausbrüche in seiner Fleischfabrik nicht zum ersten Mal massive Kritik aus der Fan-Szene an ihm regte.
Dennoch trage der Geschäftsmann "Schalke im Herzen", so Stevens, der den Wirbel um die Personalie nur bedingt nachvollziehen kann: "Beim Zoff mit den Ultras hat man ihm Unrecht getan. Das hat Clemens nicht verdient."

























