Torwart-Überraschung im DFB-Team bei der WM in Kanada, den USA und Mexiko? Ex-Nationalspieler Mario Basler meint, die deutsche Nummer eins muss vom FC Bayern kommen - und nicht Manuel Neuer heißen!
Stattdessen sieht der Europameister von 1996 Neuers Kronprinz Jonas Urbig als heißesten Anwärter auf den Status als Deutschlands Stammkeeper.
"Ich würde mir wünschen, dass Julian Nagelsmann endlich mal aus der Versenkung rauskommt und klar sagt: Das ist meine Nummer eins. Und wenn ich mir die Form aktuell anschaue, dann muss Jan Urbig bei der WM im Tor stehen. Der Junge performt seit Wochen auf höchstem Niveau, hat Drucksituationen bestanden und strahlt für sein Alter eine unglaubliche Ruhe aus", wurde der 57-Jährige im Podcast "Basler ballert" deutlich.
Er ergänzte: "Wir reden seit Wochen nur darüber, dass junge Spieler ihre Chance bekommen müssen. Dann musst du das irgendwann auch mal machen. Und zwar nicht nur bei Feldspielern wie Lennart Karl und Said El Mala. Warum soll ein junger Torwart nicht auch Deutschlands Nummer eins werden?"
Urbig habe "keine Angst", schwärmte Basler. "Das siehst du sofort. Der spielt, als hätte er schon zehn Jahre Bundesliga hinter sich. Genau solche Typen brauchst du bei einem Turnier."
Urbig für Basler auf dem Weg zur Stammkraft beim FC Bayern
Vor seinen Konkurrenten im DFB-Tor, allen voran Alexander Nübel und auch Stammkraft Oliver Baumann, muss sich der 22 Jahre alte Schlussmann laut Basler keineswegs verstecken. "Für mich ist Urbig aktuell stärker als Nübel. Ganz klar", betonte der frühere Bundesligaprofi. "Und Baumann ist erfahren genug, um auch als Nummer zwei wichtig für die Mannschaft zu sein."
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Urbig werde beim FC Bayern "früher oder später sowieso die Nummer eins werden", prophezeite Basler. "Da bin ich mir sicher. Und deswegen würde ich jetzt auch im DFB-Team den nächsten Schritt gehen."


























