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"Einfach scheiße"

Biathlon-Ass enthüllt lebenslange Erkrankung

Biathlon-Star Amandine Mengin hat über ihre Erkrankung gesprochen
Biathlon-Star Amandine Mengin hat über ihre Erkrankung gesprochen
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
10. Mai 2026, 09:12
sport.de
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Für Amandine Mengin war das vergangene Jahr nicht einfach. Wie die französische Biathletin jetzt in einem Interview verriet, hatte sie mit einer Autoimmunerkrankung kämpfen.

Seit Mai 2025 muss Amandine Mengin mit einem unsichtbaren Feind leben: der Hashimoto-Thyreoiditis.

"Als ich meine Blutuntersuchung machen ließ, stellten sie eine Schilddrüsenstörung mit alarmierenden Werten fest. Daraufhin unterzog ich mich einer Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse, bei der diese Erkrankung diagnostiziert wurde", erzählte die 21-Jährige im Gespräch mit dem "Nordic Magazine".

Mengin weiter: "Es ist eine Autoimmunerkrankung, die mich für den Rest meines Lebens begleiten wird. Es war keine besonders schöne Nachricht, denn sie brachte eine ganze Reihe von Begleiterscheinungen mit sich: Gewichtszunahme, hormonelle Veränderungen, starke Erschöpfung sowie Schmerzen und Beschwerden, die sich nur schwer abschütteln lassen. Sagen wir es mal so: Es ist einfach scheiße!"

All diese Faktoren führten dazu, dass die junge Skijägerin zu Beginn der Vorbereitungen auf die Wintersaison 2025/2026 in eine komplizierte Lage geriet.

"Ich habe jegliches Vertrauen verloren, das ich je in mich selbst hatte. Ich habe mich Dutzende Male hinterfragt - wenn nicht sogar noch öfter. Vor allem aber hatte ich große Zweifel und fragte mich, ob es jemals wieder bergauf gehen würde", gestand Mengin: "Es fällt schwer, sich einzugestehen, dass man krank ist – zumal man sich diese Krankheit ja nicht ausgesucht hat."

Biathlon-Talent nahm neun Kilo zu

Immerhin erwies sich die frühzeitige Erkennung der Erkrankung als Glück im Unglück.

"Wir haben es sehr früh bemerkt, und ich hatte gar keine Zeit, mir bewusst zu werden, dass ich neun Kilogramm zugenommen hatte – hauptsächlich aufgrund von Wassereinlagerungen. Ich habe mich auch gar nicht gefragt, warum ich an Gewicht zulegte und warum mein Training so schlecht lief", so Mengin.

Erfreulicherweise schlug ihre folgende medizinische Behandlung an - und Mengin fand ihr Gefühl in der Loipe wieder. Die Ausbeute ihres Winters: ein Sieg, mehrere Podestplätze und eine kleine Kristallkugel im IBU-Cup, drei Platzierungen in den "Flower Ceremonies" bei den Europameisterschaften sowie zwei Top-30-Ergebnisse im Weltcup.

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