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Personalchaos beendet

Deutscher Ex-Biathlet wird neuer ÖSV-Cheftrainer

Markus Fischer übernimmt die ÖSV-Frauen
Markus Fischer übernimmt die ÖSV-Frauen
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Thomas Bachun
05. Mai 2026, 15:31
sport.de
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Nach turbulenten Wochen in der Führungsspitze hat der österreichische Skiverband mit gehöriger Verspätung zwei neue Cheftrainer für seine Biathlonmannschaften gefunden. Beide Teams werden ab sofort von Deutschen geleitet. 

Nach dem plötzlichen und unerwarteten Rücktritt von Reinhard Gösweiner und zahlreichen offenen Fragen, was die Besetzung der Trainer-Posten innerhalb der ÖSV-Biathlonabteilung angeht, haben die Österreicher laut "Krone"-Angaben endlich Fakten geschaffen. 

Neuer Cheftrainer der ÖSV-Frauen wird dem Bericht zufolge Markus Fischer. Der ehemalige deutsche Biathlet ist schon seit vielen Jahren für den österreichischen Verband tätig, war von 2020 bis 2024 auch schon Chef der ÖSV-Frauen. Seinen Posten trat er damals an Gösweiner ab, der nach dem Chaos hinter den Kulissen die Reißleine zog und seinen Posten vor wenigen Tagen niederlegte. Nun bekommt Fischer seinen alten Job zurück. 

Cheftrainer der österreichischen Männer wird ebenfalls ein Deutscher: Felian Schubert. Der ehemalige Langläufer kennt sich innerhalb des ÖSV ebenfalls gut aus und war in den vergangenen Jahren im Nachwuchsbereich tätig. Er war ursprünglich in einer Rolle als Co-Trainer vorgesehen, bekommt nun aber doch mehr Verantwortung.

Neuer Pichler-Wind bei Österreichs Biathlon-Stars 

Federführend bei der Entscheidung, die beiden Posten mit Deutschen zu besetzen, war Legende Wolfgang Pichler. Die Österreicher hatten den 71-Jährigen vor wenigen Wochen als Berater verpflichtet. Er räumte hinter den Kulissen auf und legte dem Verband einige Vorschläge auf den Tisch, die nicht allen gefallen haben. 

Zu den Gegnern der Pichler-Ideen gehörte unter anderem auch Gösweiner. Ihm sollte zur kommenden Saison ein Co-Trainer an die Seite gesetzt werden. Das gefiel dem 54-Jährigen aber offenkundig nicht. Laut "Krone"-Angaben war er so unzufrieden mit dem von Pichler vorgeschlagenem Weg, dass er kurzerhand seinen Hut nahm und dem ÖSV den Rücken kehrte. 

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