Biathlon-Star Anna Gandler hat verraten, dass Musik in ihrem Leben schon immer eine große Rolle gespielt hat. Die Österreicherin verdient ihren Lebensunterhalt aber als Profisportlerin. In ihrer bisherigen Karriere stechen für sie zwei emotionale Momente hervor.
"Als Kind probiert man ja vieles aus. Ich habe mit fünf beschlossen, wie Mozart zu werden, und habe Geige gespielt. Aber ich hatte nicht das große Talent und war auch zu faul zum Üben. Da war schnell klar, dass es eher nichts wird. Im Sport war ich besser aufgehoben", verriet Gandler im Interview mit dem Portal "Mein Bezirk".
Das Geigespielen habe ihr für die Karriere als Skijägerin dennoch geholfen. "Diese Konzentration, alles andere auszublenden, ist im Biathlon sehr ähnlich. Das fehlt mir heute manchmal, ich versuche eh wieder mehr zu spielen", erklärte die 25-Jährige.
2020 krönte sich Gandler im Biathlon zur Junioren-Weltmeisterin in der Verfolgung. Im selben Jahr debütierte sie im IBU-Cup. In den Weltcup rückte die Österreicherin 2022 auf.
Das waren Gandlers emotionalsten Momente im Biathlon
Auf die Frage nach ihren bislang emotionalsten Erlebnissen im Biathlon fielen Gandler gleich zwei Momente ein. "Der erste war mein Jugend-Weltmeistertitel, da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich wirklich etwas erreichen kann. Der zweite war ein sechster Platz in Ruhpolding. Meine Eltern waren vor Ort, es war eine schwierige Saison, und dieses Ergebnis war extrem wichtig für mich. Das dann quasi 'daheim' zu schaffen, war etwas ganz Besonderes", offenbarte sie.
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Gandler spielte hierbei auf den Biathlon-Winter 2024/25 an. Die ÖSV-Skijägerin hatte hier krankheitsbedingt unter anderem die Weltmeisterschaft in der Schweiz verpasst.
Die vergangene Biathlon-Saison beendete Gandler auf der 34. Position des Gesamtweltcups. Aus Österreich war einzig Lisa Theresa Hauser (18.) besser.



