Ob Superhelden-Maske, extravagante Kleidung oder Transfer-Streik: Pierre-Emerick Aubameyang sorgt immer wieder für Aufsehen. Daran ändert sich auch im zarten Alter von 36 Jahre nichts. Nun allerdings trieb es der ehemalige BVB-Star offenbar zu weit.
Wie die Nachrichtenagentur "AFP" berichtete, soll sich der Stürmer von Olympique Marseille in der zurückliegenden Trainingswoche wieder einmal ein Disziplinarverfahren eingehandelt haben. Der Vorwurf: In einem Hotelzimmer eines Staff-Mitglieds habe Aubameyang einen Feuerlöscher zum Einsatz gebracht. OM strich den Routinier daher aus dem Kader für das Auswärtsspiel in Le Havre.
Eigentlich sollte beim Tabellensiebten der französischen Ligue 1 unter der Woche der Grundstein für einen versöhnlichen Saisonabschluss gelegt werden. Vorausgegangen war die sportliche Krise der vergangenen Wochen, die in einem 0:3 beim FC Nantes ihren vorläufigen Tiefpunkt gefunden hatte. Die Spieler wurden daraufhin kurzfristig für vier Tage auf einem Trainingsgelände einquartiert.
Die Idee des Bootcamps zielte allerdings ins Leere. Eine vereinsnahe Quelle berichtete gegenüber AFP von einem "ordentlichen Chaos". Routinier Aubameyang gehörte offenbar zu den Unruhestiftern und soll den Feuerlöscher im Zimmer von Staff-Mitglied Bob Tahri entleert haben. Am Freitag hatte der Verein daraufhin Konsequenzen gezogen und Aubameyang suspendiert.
Anzeige
Aubameyang sorgte auch beim BVB für Unruhe
Die verrückte Art des Gabuners ist den Fussball-Fans in Deutschland nicht unbekannt. Zwischen 2013 und 2018 spielte Aubaymeyang 4,5 Jahre für Borussia Dortmund. Zwar fiel der Angreifer in dieser Zeit überwiegend sportlich auf, allerdings sorgte er immer wieder mit Undiszipliniertheiten für Aufsehen.
Der negative Höhepunkt war seinerzeit der Abschied zum Arsenal FC. Obwohl er seinen Vertrag nur Monate vorher verlängerte, provozierte er in den Wochen vor seinem Abgang den Wechsel durch ein streikähnliches Verhalten.
Im Nachhinein entschuldigte er sich sogar für sein Vorgehen: "Zuerst einmal sorry für alles, was im letzten Monat geschehen ist. Aber ich wollte schon letzten Sommer wechseln […] Vielleicht war es nicht der beste Weg […], aber jeder weiß, dass Auba verrückt ist – und ja, ich bin ein verrückter Junge, hahahaha", erklärte er seine Aktionen.





























