In den letzten Wochen der Saison verfolgt der VfB Stuttgart noch große Ziele. Erst wollen sich die Schwaben die Qualifikation für die Champions League sichern, danach soll im Finale gegen den FC Bayern der Titel im DFB-Pokal erfolgreich verteidigt werden. Angreifer Ermedin Demirovic hat vor dem Endspiel schon einmal eine Kampfansage nach München geschickt.
"Titel sind geil!", gab der Stürmer des VfB Stuttgart im "Bild"-Interview die Marschroute vor. "Wir wollen den DFB-Pokal verteidigen, vor allem gegen Bayern wäre das etwas Besonderes. Sie sind die beste Mannschaft Deutschlands und eine der besten in Europa."
In der Bundesliga hatte die Bayern zuletzt einen dominanten 4:2-Erfolg gegen den VfB eingefahren. Verstecken werde man ich im Berliner Olympiastadion aber nicht, kündigte Demirovic an.
"Wir stehen zu Recht im Finale. Und im Fußball ist bekanntlich alles möglich, auch wenn die Bayern natürlich der Favorit sind. Ich hoffe, dass wir die Torhymne der Bayern in Berlin nicht oft hören müssen – im Bestfall gar nicht. Dieses 'Jabadabadu' zu Beginn des Songs habe ich als Spieler schon zu oft gehört", so der ehemalige Augsburger.
Das neue Selbstbewusstsein hat man sich am Neckar hart erarbeitet. Nach dem Durchhänger in der letzten Saison scheint die alte Stärke aus der Vizemeister-Saison wiederhergestellt.
Droht dem VfB Stuttgart eine Abgangswelle?
Als Architekt sieht Demirovic vor allem Trainer Sebastian Hoeneß, dessen persönlich Erfolgsgeschichte wohl noch längst nicht auserzählt ist.
"Ich hoffe, dass er noch sehr lange bei uns bleibt! Grundsätzlich gibt es beim Trainer kein Limit. Die Art und Weise, wie er die Mannschaft coacht und verbessert, da gibt es keinen Verein auf der Welt, den ich ihm nicht zutraue. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Bayern ihn irgendwann gerne hätten", deutete Demirovic an.
Und auch Nationalspieler Deniz Undav wäre womöglich ein Kandidat für einen baldigen VfB-Abschied. Die Vertragsgespräche haben noch kein Ergebnis gebracht. In der Mannschaft sorge das aber nicht für Verunsicherung.
"Deniz ist cool, lässt sich da gar nichts anmerken. Das ist auch kein Thema bei uns. Klar wird es Verhandlungen geben, und die brauchen manchmal ihre Zeit, das gehört dazu", ordnete Demirovic den Poker ein. "Er fühlt sich in Stuttgart wohl. Die Fans lieben ihn, Verein und Mannschaft lieben ihn. Am Ende kommen sie hoffentlich auf einen Nenner."





























