Beim Auswärtsspiel des FC Bayern in Wolfsburg verpasste Torgarant Harry Kane im ersten Durchgang vom Elfmeterpunkt die Führung. Ein Fehlschuss mit Seltenheitswert. Fernsehbilder enthüllten allerdings später den Grund für den verschossenen Strafstoß - und könnten einem VfL-Profi noch zum Verhängnis werden.
Es lief die 35. Minute, als Michael Olise unfair im Strafraum der Wolfsburger gelegt wurde. Zunächst entschied das Schiedsrichtergespann auf Abseits, nach Eingriff des VAR dann allerdings doch auf Strafstoß.
Die Führung für den FC Bayern schien nur noch Formsache, denn Harry Kane schnappte sich das Leder. Der Engländer hatte zuvor noch nie einen Elfmeter in der Bundesliga verschossen.
Seit seiner Verpflichtung von Tottenham Hotspur im Sommer 2024 hatte Kane satte 24 von 24 Elfmetern in der Bundesliga verwandelt. Nur in zwei anderen Wettbewerben scheiterte er jeweils einmal vom Punkt: Im DFB-Pokal dieser Saison im Erstrunden-Spiel beim SV Wehen Wiesbaden. Und in der Champions League im Januar gegen Union Saint-Gilloise.
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Dieses Mal jedoch traf der 32-Jährige nicht einmal das Tor. Er rutschte beim Schuss mit dem linken Standbein weg und setzte den Ball neben den Pfosten. In der Halbzeit deckte TV-Sender "Sky" aber den eigentlichen Eklat auf.
In einem vergrößerten TV-Bild war zu sehen, wie der Wolfsburger Jeanuel Belocian den Elfmeterpunkt mit seinem Fuß malträtierte und damit mutmaßlich für den Ausrutscher von Kane sorgte.
Droht Belocian eine Strafe?
Bei diesen Bildern werden unweigerlich Erinnerungen wach an Manuel Hitz. Der spätere BVB-Schlussmann hatte 2015 im Trikot des FC Augsburg für einen ähnlichen Zwischenfall und einen verschossenen Elfmeter von Anthony Modeste gesorgt.
Viele hatten damals eine Sperre gefordert, diese konnte es jedoch nicht geben, weil das Vergehen unter die Kategorie "unsportliches Verhalten" fiel und nicht etwa unter "krass sportwidriges Verhalten" - also ein rotwürdiges Vergehen.





























