Real Madrid droht eine Saison ohne Titel. Verlieren die Königlichen am Sonntag (21 Uhr) im Clásico gegen den FC Barcelona, ist die letzte Chance auf Silberware weg. Selbst bei einem Sieg wären die Madrilenen auf weitere Barca-Patzer in den ausstehenden Ligaspielen angewiesen. Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen bereits analysieren, wie sie den aktuellen Kader aufwerten können. In den Fokus ist dabei angeblich vor allem der linke Defensiv-Flügel geraten. Drei potenzielle Neuzugänge soll man sogar bereits ausgemacht haben - darunter Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt.
Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt soll zu den Spielern zählen, die Real Madrid zur Verstärkung des linken Defensivflügels auserkoren hat. Das berichtet "fichajes.net". In den Fokus sind demnach zudem Riccardo Calfiori und Myles Lewis-Skelly vom FC Arsenal gerückt.
Vor allem Brown soll es den Real-Bossen angetan haben. Der 22-jährige deutsche Nationalspieler (3 Einsätze) passe mit seiner offensiven Spielweise "ideal" zum System der Madrilenen, so das Portal. Außerdem mache ihn eine kolportierte Ablöseforderung der Eintracht in Höhe von 50 Millionen Euro zur "finanziell attraktivsten Option".
Ob diese Summe ausreichen wird, um einen Deal festzuzurren, wird sich jedoch zeigen müssen. Brown steht in Frankfurt noch bis Ende Juni 2030 unter Vertrag und zählt mit 40 Saison-Einsätzen (4 Tore/6 Vorlagen) zu den absoluten Leistungsträgern der SGE. In der Vergangenheit haben die Hessen zudem immer wieder bewiesen, dass sie ihre Topstars nur für sehr viel Geld ziehen lassen.
Talent des FC Arsenal die Königslösung?
Durchaus Chancen werden Real auch bei Riccardo Calfiori zugestanden. Der italienische Nationalspieler ist besonders interessant, da er auch in der Abwehrmitte eingesetzt werden kann, strahlt offensiv aber eher wenig Gefahr aus. Für einen Deal spricht, dass der 23-Jährige bei den Gunners vor allem in den wichtigen Spielen nicht immer gesetzt ist. Als Ablöse bringt "fichajes.net" 60 Millionen Euro ins Gespräch.
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Die Königslösung der Königlichen wäre aber wohl Calfioris Teamkollege Lewis-Skelly. Der 19-Jährige hat sich im Saisonverlauf immer stärker in den Vordergrund gespielt und zählte beim jüngsten 1:0 im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atlético, mit dem die Londoner den Finaleinzug perfekt machten, zur Startformation. Arsenal soll sein Juwel jedoch mit einem Preisschild in Höhe von 100 Millionen Euro versehen haben.
Eine Summe, die Real abschrecken dürfte, da Lewis-Skelly schlicht noch nicht unter Beweis gestellt hat, dass er über eine ganze Saison auf höchstem Niveau glänzen kann.




























