Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim FC Bayern hat Sportvorstand Max Eberl viele Zweifler im vergangenen Sommer eines Besseren belehrt. Stand zwischenzeitlich sogar ein Ende der Zusammenarbeit im Raum, sitzt der 52-Jährige an der Säbener Straße mittlerweile ganz fest im Sattel. Eine zeitnahe Vertragsverlängerung mit dem langjährigen Gladbach-Manager wird es nach Aussage von Uli Hoeneß aber nicht geben.
Auf Nachfrage, ob eine Vertragsverlängerung von Max Eberl beim FC Bayern über 2027 nach den jüngsten Erfolgen des Ex-Profis "nur noch Formsache" sei, wich FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Interview mit "DAZN" aus: "Zunächst einmal müssen Sie wissen, dass Vorstandsverträge nicht über ein Jahr vor Auslaufen verlängert werden können." Gespräche können demnach also frühestens ab dem 1. Juli geführt werden.
Über eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit dem Sportvorstand, der im März 2024 an die Säbener Straße gewechselt war, habe man "bei der letzten Vorstandsitzung vor knapp zwei Wochen erstmals gesprochen", legte der Klub-Patron nach, ohne eine Tendenz der Runde zu benennen. Er wolle "den Gesprächen, die ab Juli geführt werden können, aber nicht vorgreifen", so der 74-Jährige.
FC Bayern: Eberl zunächst "unter dem Brennglas"
Ob der Vertrag des 52-Jährigen tatsächlich verlängert wird, scheint also noch offen. Zuletzt hatte Eberl im "Sportstudio" erklärt, von Beginn seiner Amtszeit im Frühjahr 2024 an "unter dem Brennglas" gewesen zu sein. "Ich kam nach München und hatte mit der Trainersuche sofort wie so einen Stempel, ich wurde sehr kritisch beäugt, nachdem die Trainersuche vielleicht nicht ganz rund gelaufen ist."
Seitdem aber wendete sich das Blatt. "Jetzt ist es schön, darauf verweisen zu können, dass man erfolgreich ist. Man hätte sich an der ein oder anderen Stelle vielleicht auch mal ein bisschen Schutz gewünscht, aber es ist kein Problem", meinte er. Eberl sagte auch: "Ich bin kein 'Everybody's Darling', der in der Sonne stehen möchte."
Er habe in seiner Zeit beim FC Bayern einiges lernen müssen, gab der erfahrene Bundesliga-Funktionär zu. "Das Drumherum, was bei Bayern natürlich eine Rolle spielt, die Öffentlichkeit. Natürlich versucht man, den einen gegen den anderen vielleicht auch mal auszuspielen."
Über Eberls Zukunft beim FC Bayern entscheidet der mächtige Aufsichtsrat rund um Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Er tritt Ende Mai turnusmäßig zu seiner nächsten Sitzung zusammen.




























