Immer wieder machten in den vergangenen Tagen und Wochen Berichte die Runde, dass es zwischen Cheftrainer Albert Riera und seinen Spielern bei Eintracht Frankfurt einfach nicht passt. Mittlerweile soll das Aus des Spaniers, der erst im Februar die Nachfolge von Dino Toppmöller als SGE-Coach angetreten hatte, praktisch feststehen.
Das zumindest vermeldete die "Sport Bild" und wies jüngst darauf hin, dass eine Trennung nach nur wenigen Monaten erfolgloser Zusammenarbeit schon "als sicher gilt".
Albert Riera wird dabei offenbar sein Umgang mit den Stars von Eintracht Frankfurt sowie sein Auftreten und Verhalten rund um den Klub immer mehr zum Verhängnis.
Mit einer Vielzahl der Top-Spieler im SGE-Kader ist der 44-Jährige bereits aneinander geraten. Kapitän Robin Koch soll er nach "Sport Bild"-Infos für dessen krankheitsbedingtes Fehlen gegen den FC Bayern kritisiert haben, Jonathan Burkardt habe er über Umwege für dessen Fitnesswerte angezählt.
Weltmeister Mario Götze wurde von dem Cheftrainer sportlich völlig abgesägt, saß zuletzt mehrfach über die vollen 90 Minuten nur auf der Bank. Und auch mit Arthur Theate oder Can Uzun hatte es laut dem Medienbericht bereits größere Differenzen gegeben.
Bericht: Riera grüßt nur einen Teil der Mitarbeiter
Zuletzt wurden außerdem angebliche Aussagen Albert Rieras kolportiert, die in der medizinischen Abteilung überaus schlecht angekommen sein sollen. Laut "Sport Bild" hatte der Spanier nämlich erklärt, nur "zu zehn Prozent auf das zu hören", was ihm vom medizinischen Staff wie den Mannschaftsärzten oder den Physiotherapeuten empfohlen werde.
Dass er darüber hinaus ohnehin nur einen ausgewählten Personenkreis der Eintracht-Mitarbeiter bei täglichen Begegnungen grüße, könnte Riera ebenfalls noch negativ ausgelegt werden.
Eine offizielle Entscheidung, ob Eintracht Frankfurt mit oder ohne den derzeitigen Cheftrainer in die bevorstehende Saisonvorbereitung starten wird, wurde noch nicht kommuniziert. In den verbleibenden Bundesliga-Partien bei Borussia Dortmund (8. Mai) und gegen den VfB Stuttgart (16. Mai) soll zumindest noch der siebte Tabellenplatz vom SC Freiburg übernommen werden, der zur Conference-League-Teilnahme berechtigen würde.





























