Im Halbfinal-Hinspiel der Champions League lieferten sich der FC Bayern und Paris Saint-Germain ein denkwürdiges Spektakel. Ähnlich aufreibend wie beim 5:4 wird es im Rückspiel am Mittwoch in München wohl nicht zugehen. Oder doch? Ex-PSG-Trainer Laurent Blanc ist überzeugt: Die Fans beider Mannschaften sollten sich lieber ganz fest anschnallen.
Der ehemalige PSG-Trainer Laurent Blanc ist fest davon überzeugt, dass es am Mittwoch in der Münchner Allianz Arena zu einem ähnlichen Fußball-Feuerwerk wie vor einer Woche im Prinzenparkstadion kommen wird. Dort schlug der Ball neun Mal im Netz ein, vier Mal im PSG-Tor, fünf Mal im Bayern-Gehäuse.
"Wir werden das gleiche Spiel wieder sehen", prophezeite Blanc im Interview mit der Tageszeitung "Le Parisien". Er kenne Luis Enrique gut, Vincent Kompany zwar weniger, "aber er scheint aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein. Keiner von ihnen wird die eigene Vision von Fußball ändern. Und genau das ist eine Stärke", sagte der 60-Jährige, der mit PSG 2014, 2015 und 2016 den nationalen Titel holte.
Bayern und PSG vor "unvorhersehbarem" Spiel
Laut Blanc dürfen sich die Fans auf ein hochklassiges Match freuen, in dem "nur eine Sache anders" als im Hinspiel sein wird. Sollte ein Team in den "letzten 20 oder 25 Minuten" vorne liege, werde sich diese Mannschaft zurückziehen, ist der Franzose überzeugt. Das war im Hinspiel noch anders. Dort spielten beide Teams bis zum Schlusspfiff mit offenem Visier. Je nach Spielstand, wird das am Mittwoch laut Blanc nicht passieren.
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"Wir steuern auf ein sehr unvorhersehbares Halbfinale zu. Wenn die Offensivspieler so stark wie im Prinzenparkstadion sein werden, sehen wir ganz sicher einige Tore", sagte Blanc, der nicht nur von den Spielern der beiden Mannschaften begeistert ist, sondern auch von den Trainern.
"Beide waren außergewöhnlich. Beim Stand von 5:2 hätten viele Trainer gedacht, ihr Job sei erledigt und zwei Defensivspieler gebracht. Luis Enrique ist seinen Prinzipien aber treu geblieben. Das gilt auch für Kompany. Er hätte versucht sein können, den Schaden zu minimieren und an das Rückspiel zu denken. Aber das hat er nicht getan", lobte Blanc die beiden Coaches.


















