Seit dem späten 1:0-Sieg über den BVB ist Borussia Mönchengladbach endgültig alle Abstiegssorgen los. Für die stolzen Fohlen ist das jedoch nicht der Anspruch, weshalb am Niederrhein im Sommer ein Umbruch stattfinden wird. Für einige Profis könnte dies einen Abschied bedeuten.
Wie die "Sport Bild" nun berichtet, gibt es bei den Gladbachern eine ausführliche Streichliste, die einige prominente Namen beherbergt.
Da wäre zum Beispiel Florian Neuhaus. Dieser gehört zu den Spitzenverdienern bei den Gladbachern. Spätestens seit seinem legendären Mallorca-Video weiß man, dass der Mittelfeldspieler satte vier Millionen Euro einstreicht.
Klar, dass Gladbach Neuhaus gerne von der Gehaltsliste hätte, zumal er auch unter Eugen Polanski keine große Rolle spielt. 17 Bundesliga-Einsätze stehen zu Buche, keiner davon über 90 Minuten. Und auch ein einziger Scorerpunkt per Vorlage rechtfertigt das üppige Gehalt nicht. Neuhaus' Vertrag endet 2027, doch Gladbach würde ihn gerne schon im Sommer loswerden.
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Mit Jonas Omlin, Tomas Cvancara, Shio Fukuda, Grant-Leon Ranos und Noah Pesch sollen zudem fünf Leih-Rückkehrer im Sommer fest abgegeben werden.
Ex-BVB-Star schon wieder weg?
Die Liste ist damit allerdings noch nicht voll. Auch Lukas Ullrich und Gio Reyna könnten im Sommer den Verein entlassen. Letzterer kam im vergangenen Sommer von Borussia Dortmund an den Niederrhein und sollte die Offensive der Fohlen beleben. Auch aufgrund von Verletzungen fasste der US-Amerikaner nie richtig Fuß in Gladbach und stand bei seinen 17 Liga-Einsätzen lediglich vier Mal in der Startelf.
Deutlich besser zeigte sich Angreifer Haris Tabakovic. Dieser ist allerdings nur aus Hoffenheim ausgeliehen, den Kaufpreis von fünf Millionen wollen die Gladbacher nicht zahlen. Man setzt eher auf Rückkehrer Kleindienst, der nach seiner langen Verletzungspause zur neuen Saison wieder durchstarten soll.
Und zu allem Überfluss ist auch die Trainer-Personalie noch nicht abschließend geklärt. Eugen Polanski, seit Herbst Trainer in Gladbach, konnte das Team zwar aus der ganz akuten Abstiegsgefahr fernhalten, mehr aber auch nicht.
Nach der Saison soll in einer ausführlichen Saisonanalyse auch die Trainer-Position diskutiert werden. Es ist nur eine von vielen Baustellen am Niederrhein.





























