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Wechsel der Sportart

Langjähriger DSV-Trainer wird Biathlon-Funktionär

Per Nilson schließt sich dem schwedischen Biathlonverband an
Per Nilson schließt sich dem schwedischen Biathlonverband an
Foto: © IMAGO/christian heilwagen
30. April 2026, 14:03
sport.de
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In den vergangenen vier Jahren arbeitete Per Nilson als Langlauf-Disziplintrainer für den DSV. Nun wechselt der Schwede zum Biathlon.

Wie der schwedische Biathlonverband am Donnerstag offiziell bestätigte, übernimmt Nilson ab dem 1. Mai die neu geschaffene Position des Entwicklungsmanagers.

"Wir arbeiten langfristig und zielstrebig daran, einen starken Nachwuchs zu sichern, und unsere Strategie 2031 legt großen Fokus auf die langfristige Entwicklung des gesamten Betriebs. Deshalb fühlt es sich absolut richtig an, dass wir nun diesen Schritt gehen und die Verantwortung für die Entwicklungsarbeit klar definieren, damit wir langfristig unsere Vision verwirklichen können, auf allen Ebenen weltweit führend im Biathlonsport zu sein", begründete Schwedens Biathlon-Generalsekretär Rikard Grip den Schritt.

Zuletzt arbeitete Nilson beim DSV als Langlauf-Disziplintrainer der Frauen. Der Skandinavier verabschiedete sich im Frühjahr zusammen mit Marc Steur (Disziplintrainer Männer).

"Ihr wart nicht nur Trainer, sondern echte Wegbegleiter. Wir lassen euch nur ungern ziehen - wünschen euch aber für alles, was kommt, von Herzen nur das Beste und ganz viel Erfolg!", schrieb der DSV damals auf Instagram.

Wechsel zum Biathlon "inspirierend und motivierend"

Nilson wechselt nun in seine Heimat. "Es ist eine große Freude, beim Biathlonverband anzufangen und Teil der Arbeit zu werden. Die Möglichkeit, eng mit dem Tagesgeschäft in Östersund zusammenzuarbeiten und weitere Bausteine für das zu legen, was wir die 'Biathlonfabrik' nennen, empfinde ich als inspirierend und motivierend", erklärte der 55-Jährige.

Nilson arbeitet zudem schon lange als persönlicher Trainer der schwedischen Langläuferin Frida Karlsson.

Wie der künftige Biathlon-Funktionär dem TV-Sender "SVT" verriet, sei noch nicht geklärt, ob der Weg mit der zweimaligen Olympiasiegerin weitergeht.

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