Im polnischen Skispringen löst die Bekanntgabe der Kader für die kommende Saison Reaktionen aus. Aleksander Zniszczol hadert mit seiner Herabstufung in das B-Team, will aber trotzdem das Positive sehen.
"Ich war nicht erfreut darüber. Außerdem bin ich immer sehr emotional", verriet der 32-Jährige gegenüber "WP SportoweFakty".
Zu einem Gespräch mit Nationaltrainer Maciej Maciusiak sei es bislang nicht gekommen, so Zniszczol. "Wenn das Angebot von Trainer Macisiak kommt, bin ich gerne bereit, darüber zu sprechen", ergänzte der Routinier.
Zniszczol hatte in der abgelaufenen Skisprung-Saison noch der polnischen A-Nationalmannschaft angehört. Kacper Tomasiak, Pawel Wasek, Maciej Kot, Klemens Joniak, Piotr Zyla und Dawid Kubacki wurden unlängst in die Eliteauswahl für den kommenden Winter berufen.
Zniszczol ist wie Kamil Waszek, Lukasz Lukaszczyk, Szymon Sarniak, Konrad Tomasiak, Jakub Wolny und Adam Niżnik ein Teil des B-Teams.
Skisprung-Routinier will das Positive sehen
"Nach langem Überlegen und trotz meiner Gefühle habe ich mich entschieden: Ja. Ich hatte meine beste Saison als Skispringer im B-Team. Damals stand ich zweimal auf dem Weltcup-Podium. Es besteht also noch die Chance, dass die Zukunft sehr vielversprechend wird", versucht Zniszczol, der Kader-Entscheidung das Positive abzugewinnen.
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Die Versetzung ins B-Team werde ihn "nicht schlechter machen. Aber ich musste unbedingt mit meinem Freund Kuba Bączek, einem Mentaltrainer, sprechen. Ich weiß, dass ich an meinen Emotionen arbeiten muss", erklärte der viermalige polnische Skisprung-Meister.
"Ich möchte die bestmöglichen Ergebnisse erzielen. Ich bin 32 Jahre alt, kein junger Skispringer mehr. Aber ich bin auch nicht der Älteste. Ich warte ab, was die Zeit bringt, und arbeite an mir", führte Zniszczol angesprochen auf seine Saisonziele für 2026/27 aus.



