Leihspieler Nicolas Jackson muss im Sommer aller Voraussicht nach den FC Bayern verlassen und zum FC Chelsea zurückkehren, das bestätigte Sportvorstand Max Eberl am Samstag. Jacksons Berater Diomansy Kamara reagiert auf die öffentliche Ansage aus München.
"Nicolas Jackson spielt eine hervorragende Saison: 28 Spiele, 10 Tore. Afrikameister, Deutscher Meister und zudem für das (Pokal-)Finale qualifiziert", schrieb der Spieleragent in seiner Instagram-Story. "Der FC Bayern wollte die Kaufoption nicht ziehen und Nico konzentriert sich weiterhin zu 100 Prozent auf das Champions-League-Halbfinale gegen PSG – ein sehr wichtiger Moment für ihn und für den Verein."
Der FC Bayern sei "ein sehr großer Klub", teilte Kamara weiter mit. "Das Wichtigste ist, bis zum Ende der Saison so viele Titel wie möglich zu gewinnen. Die Zukunft … wer kann sie vorhersagen? Vertraue dem Prozess – alles ist möglich."
Eberl hatte im "Sportstudio" des "ZDF" nach dem 4:3-Sieg in der Bundesliga bei Mainz 05 erklärt, der FC Bayern müsse die an Einsatzzeit gekoppelte Kauf-Pflicht in Jacksons Leihvertrag nicht bedienen, "weil er die Spiele nicht erreicht". Es laufe zudem auch darauf hinaus, dass der FC Bayern die Option für den 24 Jahre alten Senegalesen nicht ziehen werde.
FC Bayern: So hoch ist die Kaufoption für Nicolas Jackson
Für Jackson wäre im Fall einer Weiterverpflichtung dem Vernehmen nach satte 65 Millionen Euro fällig geworden - eine Summe, die auch seine durchaus ordentliche Quote im Trikot des deutschen Rekordmeisters nicht rechtfertigt.
Zwar soll sich Trainer Vincent Kompany intern für einen Verbleib Jacksons aussprechen. Die These, dass der FC Bayern tatsächlich erwäge, den Angreifer aus London loszueisen, räumte Eberl aber nun vom Tisch.
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Jackson selbst soll sich eine Rückkehr zu Chelsea und einen Neustart bei den Blues durchaus vorstellen können. Er hofft zudem darauf, sich bei der WM in Kanada, den USA und Mexiko im Sommer für potenzielle neue Arbeitgeber empfehlen zu können.































