Der FC Bayern ist aktuell auf dem besten Wege, eine historisch gute Saison hinzulegen. Den Münchnern winkt nach 2013 und 2020 das dritte Triple der Vereinsgeschichte, außerdem kann in der Bundesliga noch der Punkterekord von 2012/2013 eingestellt werden (91 Punkte). Als wichtigste Figur des Erfolgs gilt Cheftrainer Vincent Kompany, der schon seit Wochen mit Lob überschüttet wird.
Auch Oliver Kahn, langjähriger Keeper und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, stimmte nun noch in die Jubelarien auf den 40-jährigen Coach des deutschen Meisters ein.
Vincent Kompany habe sich ohne die "ganz große Erfahrung, vor allem nicht bei Top-Vereinen", in das große Abenteuer FC Bayern gestürzt, als er im Sommer 2024 als Nachfolger von Thomas Tuchel verpflichtet wurde, wie Oliver Kahn in der TV-Sendung "Sky90" zunächst festhielt.
In der Tat hatte der Belgier zuvor erst zwei Trainerstationen in seiner Vita stehen, nämlich den RSC Anderlecht (2019 bis 2022) sowie den FC Burnley (2022 bis 2024).
Kahn vergleicht Kompany mit Hitzfeld
Die Art und Weise, wie Kompany seit dem als Coach beim deutschen Branchenprimus auftritt, imponiert Kahn in hohem Maße, wie der Ex-Keeper ausführte: "Das ist ja die Kunst bei Bayern München: Es geht nicht nur darum, die Mannschaft zu managen. Es geht auch darum, das Umfeld zu managen, mit den Verantwortlichen gut zu kommunizieren. Das macht er in dem Alter schon erstaunlich gut", so der 56-Jährige, der zwischen 2021 und 2023 als Vorstandsboss beim FC Bayern gewirkt hatte.
Kahn verglich Kompany dabei mit Bayerns Trainerlegende Ottmar Hitzfeld, dem es ebenfalls gelungen war, in seiner Zeit als Cheftrainer in München den Klub in besonders ruhige Fahrwasser zu führen. Unter Hitzfeld gewann Kahn vor 25 Jahren die Champions League, er trainierte die Münchner von 1998 bis 2004 und noch einmal von 2007 bis 2008.

































