Im 1000. Bundesliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte von Borussia Dortmund wirkte zum ersten Mal Offensivjuwel Samuele Inacio von Beginn an mit. Der italienische Youngster stand neben den BVB-Stars wie Nico Schlotterbeck, Julian Brandt oder Serhou Guirassy in der Startformation und zeigte ein ordentliches Startelf-Debüt. Nach der Partie gab es ein Sonderlob von Trainer Niko Kovac.
"Fußballerisch wussten wir, dass er hohe Fähigkeiten hat. Das hat er in der U-Nationalmannschaft gezeigt, das zeigt er auch bei uns in den unteren Mannschaften", meinte BVB-Coach Kovac nach dem 4:0-Heimsieg über den SC Freiburg am Sonntagabend über Inacio.
Nachdem der 18-Jährige zuvor schon dreimal auf Kurzeinsätze für Borussia Dortmund in der Bundesliga gekommen war, durfte er gegen Freiburg zum ersten Mal vor über 80.000 Zuschauern von Beginn an auflaufen.
Nach der Partie führte Kovac aus, was ihn vor allem dazu bewogen habe, Inacio für die Startformation zu nominieren: "Was mir imponiert, ist die Art und Weise, wie fleißig er ist, wie er trainiert mit Hingabe, Leidenschaft und Intensität. Das fordere ich gerade von jungen Spielern, die Talent haben und hierherkommen."
Albert debütiert für den BVB
Für den 54-Jährigen steht fest, dass dieser Einsatz die Grundlage ist, um unter seiner Verantwortung als junger Spieler auf Einsatzzeiten zu kommen: "Wenn er das verinnerlicht, was er macht, dann belohnt er sich selber. Ich als Trainer brauche nicht viel. Ich muss nur sehen, dass er möchte. Wenn er möchte, hat er mich sofort bekommen. Und deswegen hat er jetzt nicht nur sein erstes Spiel von Beginn an gemacht, sondern sein viertes Bundesliga-Spiel schon."
Nach 74 Minuten wurde Inacio unter großem Applaus der BVB-Fans ausgewechselt und durch Daniel Svensson ersetzt.
Neben Inacio wurde übrigens noch ein zweites Nachwuchstalent nach Spielende von den BVB-Fans gefeiert: Der erst 16-jährige Mathis Albert wurde in der 88. Minute von Niko Kovac eingewechselt und durfte erste Bundesliga-Luft schnuppern.





























