Der FC Bayern hat mit einer spektakulären Aufholjagd beim 1. FSV Mainz 05 einen 0:3-Pausenrückstand noch in einen umjubelten 4:3-Auswärtssieg verwandelt. Ausgerechnet Matchwinner Harry Kane tritt im Nachgang aber deutlich auf die Euphoriebremse.
Der englische Superstar erzielte in der 83. Minute nach Vorlage von Jamal Musiala den entscheidenden Treffer und krönte damit eine furiose Ausholjagd des deutschen Meisters im zweiten Spielabschnitt. Dennoch fand Kane nach dem Spiel deutliche Worte, insbesondere mit Blick auf das anstehende Halbfinale in der Champions League gegen Paris Saint-Germain am Dienstagabend (ab 21:00 Uhr).
"Wenn wir das Gegenpressing nicht richtig hinbekommen, wenn wir die Konter nicht gut kontrollieren und wenn wir leichtfertig Bälle herschenken – Paris wird in solchen Situationen noch tödlicher sein", wurde der Top-Torjäger des FC Bayern in der "Bild" zitiert.
Tatsächlich offenbarte die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany vor der Pause ebenso ungewohnte wie eklatante Schwächen. Ohne mehrere Stammkräfte lag die Münchner B-Elf zur Halbzeit bereits mit 0:3 zurück.
Kane, Musiala und Olise brachten die Wende in Mainz
Besonders im Umschaltspiel wirkte der Rekordmeister anfällig: Beim ersten Gegentor stand Dominik Kohr völlig frei, beim zweiten Treffer verlor Raphaël Guerreiro leichtfertig den Ball und auch beim dritten Gegentor fehlte es an Konsequenz in den Zweikämpfen.
Erst nach dem Seitenwechsel drehten die Münchner auf. Mit Harry Kane, Jamal Musiala und Michael Olise kam die Wende, erzielte das Trio doch drei der vier Bayern-Tore
Die Botschaft von Superstar Harry Kane wurde trotzdem deutlich: Gegen Mainz konnte der FC Bayern die Fehler am Bundesliga-Nachmittag am Samstag noch korrigieren. Gegen Paris Saint-Germain könnte ein ähnlicher Auftritt deutlich härter bestraft werden.






























