Diese Aussagen von Pep Guardiola sorgten für Aufsehen, vor allem rund um den FC Bayern und Manchester City. Der Startrainer sieht in Vincent Kompany seinen möglichen Nachfolger bei den Cityzens, machte aus dieser Meinung bei einem PK-Auftritt gar kein Geheimnis. Beim FC Bayern reagieren die Verantwortlichen mit demonstrativer Gelassenheit.
So schlug nun auch Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge im Interview mit "t-online" einen bewusst ruhigen Ton an.
Der langjährige Klubboss des FC Bayern betonte, keinerlei Grund zur Sorge zu sehen, was einen möglichen Abschied des Erfolgstrainers in Richtung ManCity angeht: "Im Moment bin ich da sehr entspannt. Vincent hat seinen Vertrag ganz bewusst bis 2029 bei uns verlängert", stellte Rummenigge klar.
Dass Kompany mit seinem offensiven und spektakulären Fußball europaweit Aufmerksamkeit erregt, überrascht den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern auch gar nicht. Besonders das Champions-League-Duell gegen Real Madrid habe die Strahlkraft der Münchner eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
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"Unser letztes Spiel gegen Real Madrid haben fast eine Milliarde Zuschauer verfolgt. Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, die vielen Tore, das wird überall gesehen", so Rummenigge.
Rummenigge berichtet von "paradiesischen Zuständen" beim FC Bayern
Trotz wachsender Begehrlichkeiten großer Klubs ist sich der 70-Jährige sicher, dass Kompany dem FC Bayern vorerst die Treue halten wird. Den Grund dafür sieht er nicht nur im Sportlichen, sondern auch im Privaten: "Er ist happy hier. Er wohnt in Grünwald, nur vier Häuser von mir entfernt. Ich habe den Eindruck, die Familie fühlt sich wohl. Auch die Kinder. Ich weiß das von meinen Enkeln, die in die gleiche Schule wie zwei seiner Kinder gehen."
Derzeit würden nach Ansicht Rummenigges beim FC Bayern "paradiesische Zustände" herrschen, für die Vincent Kompany als Cheftrainer die Hauptverantwortung trage. "Ich habe schon früher immer einen Satz gesagt: 'Der wichtigste Angestellte bei Bayern München ist trotz Franz Beckenbauer der Trainer'", fühlt sich der ehemalige Nationalspieler bestätigt.
































