Rio-Weltmeister Benedikt Höwedes sendet vor den Kracher-Duellen im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain eine Warnung an die formstarken Stars des FC Bayern.
PSG sei "viel besser drauf" als beim 2:1-Sieg der Münchner in der Ligaphase im November, konstatierte der Ex-Profi im "kicker". "Harry Kane und Co. müssen beim Hinspiel am Dienstag - und beim Rückspiel selbstredend auch - wieder mit 120 Prozent da sein. Es muss alles auf den Punkt genau passen. Wenn sie mit ihrem Mann-gegen-Mann-Ansatz einen Schritt zu spät kommen, ist Paris mit seinen Hochgeschwindigkeitsfußballern kaum aufzuhalten."
PSG habe zudem "ein unglaubliches Positionsspiel mit dem Ball. Bis auf die Innenverteidiger haben sie eigentlich keine Position klar besetzt, da kann jeder irgendwo rumlaufen, sehr ähnlich zu Bayern".
"Geheimnisse" gebe es zwischen den beiden derzeit wohl besten Teams der Welt nicht mehr, erklärte Höwedes. "Beide Mannschaften dürften sich inzwischen in- und auswendig kennen. Der eine weiß ganz genau, was der andere spielen will. Beide werden einen klaren Plan haben, dagegen anzugehen."
PSG oder FC Bayern? "Kleinigkeiten" entscheiden
PSG oder FC Bayern, wer macht das Rennen? Laut Höwedes werden "Kleinigkeiten" das spektakuläre Kräftemessen in der Königsklasse entscheiden. Unaufmerksamkeiten würden "sofort bestraft, Standardsituationen können zum Sieg führen, einfache Fehler zur Niederlage", ergänzte der 38-Jährige.
Eine mögliche PSG-Schwachstelle - und damit Chance für den FC Bayern - sieht Höwedes auf den Außenbahnen. "Offensiv sind Hakımı und Nuno Mendes Weltklasse, defensiv bleiben manchmal zumindest bei Hakimi ein paar Fragezeichen. Wie gut arbeiten Doué und Kvaratskhelia mit und doppeln? Wenn du Olise ins Eins-gegen-eins jagst, wirst du irgendwann ein Duell verlieren, allein kann den niemand verteidigen."
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Er freue sich jedenfalls "unglaublich" auf den Champions-League-Kracher, betonte Höwedes.






















