42 Spiele, 24 Tore, 13 Vorlagen: Deniz Undav zaubert im Trikot des VfB Stuttgart eine echte Traumsaison auf den Rasen. Kein Wunder also, dass die Schwaben den im Sommer 2027 auslaufenden Vertrag des Angreifers nur zu gerne verlängern wollen. Verrückte Dinge wird man dabei im Ländle aber nicht wagen.
Dass der VfB Stuttgart seinen Torjäger Deniz Undav gerne langfristig an sich binden will, ist kein Geheimnis, dass der 29-Jährige allerdings vor dem wohl letzten ganz großen Vertrag seiner Karriere steht, ebenso wenig. Der Poker um die Zukunft des deutschen Nationalspielers (7 Länderspiele/4 Tore) dürfte daher kein einfacher werden. In Stuttgart will man sich aber dennoch in klaren Grenzen bewegen.
"Wir wissen, was wir an ihm haben. Er hat eine überragende Quote, ist ein guter Typ, ich mag ihn persönlich sehr und würde mir natürlich wünschen, dass wir zusammenkommen. Aber am Ende haben wir auch eine Gesamtverantwortung, da muss das auch in den finanziellen Rahmen passen", bezog Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle gegenüber "Sky" Stellung zur Causa Undav.
Angeblich soll der VfB anstreben, nach der Spielzeit Gespräche mit dem Stürmer aufzunehmen, der mit kolportierten 4,5 Millionen Euro Jahresgehalt schon jetzt Topverdiener im Kader sein soll. Ob man dabei weitere Zugeständnisse machen können wird, wird auch vom Saisonendspurt abhängen.
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Sollte der VfB 2026/27 in der Champions League starten, wäre sicherlich mehr finanzieller Spielraum vorhanden, auch das Erreichen des Pokalfinales gegen den FC Bayern hat schon einiges an Zusatzeinnahmen generiert.
VfB Stuttgart mit rosiger Prognose
Ein Start in der europäischen Fußball-Königsklasse verschaffe "sicherlich mehr Spielraum, das ist gar keine Frage", erklärte auch Wehrle, schränkte jedoch ebenfalls ein: "Wir haben aber auch Gehaltskosten, die wir stemmen müssen. Wir haben Verträge so gestaltet, dass wir ein Bundesliga-Gehalt haben, ein Europa-League-Gehalt und ein Champions-League-Gehalt. Wenn wir mit den Zusatzeinnahmen in der Champions League planen, dann machen wir das mit Vernunft. Wir machen nichts Verrücktes."
Insgesamt, so betonte Wehrle, seien die Schwaben aktuell aber gut aufgestellt: "Wir haben an Stabilität gewonnen und uns finanzielles Eigenkapital aufgebaut. Wir haben bei vier Millionen angefangen und sind Ende des letzten Geschäftsjahres schon bei über 60 Millionen gewesen. Wir hatten 2024 das höchste Ergebnis der Vereinsgeschichte. 2025 steigern wir das noch einmal."































