Ist Michael Olise beim FC Bayern wirklich unverkäuflich? Transfer-Insider Florian Plettenberg zieht die Aussagen der Granden des deutschen Rekordmeisters zu dieser Personalie in Zweifel.
"Ich bin kein Freund des Begriffs 'unverkäuflich'. Im Fall von Olise wird dieses Wort aktuell häufig verwendet, aber am Ende ist im Fußball kein Spieler wirklich unverkäuflich", sagte der "Sky"-Reporter im "Doppelpass" von "Sport1".
Plettenberg, der die Münchner und insbesondere ihre Aktivitäten auf dem Transfermarkt seit Jahren intensiv verfolgt, ergänzte: "Wenn irgendwann ein Verein auf die Idee kommt, 200 oder 250 Millionen Euro zu bieten, dann werden sich auch die Verantwortlichen beim FC Bayern – also Max Eberl, Christoph Freund und Uli Hoeneß – zusammensetzen und das zumindest besprechen."
Es gebe aktuell allerdings keine Offerten für Olise in einer solchen Größenordnung, betonte Plettenberg, der den Begriff "unverkäuflich" als "eine Art Schutzmechanismus" bezeichnete, "um andere Interessenten auf Abstand zu halten".
FC Bayern: So wahrscheinlich ist ein Olise-Verbleib
"Stand jetzt" bleibe Olise dem FC Bayern "zu 100 Prozent" über den kommenden WM-Sommer hinaus treu, betonte der Journalist. "Eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Stattdessen ist eher zu erwarten, dass Bayern den Vertrag verlängert und das Gehalt anpasst."
Zuletzt hatten die Entscheider des FC Bayern unisono betont, Olise werde unter keinen Umständen verkauft. "Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde", sagte Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge bei "t-online".
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Der langjährige Vorstandschef erinnerte in diesem Zusammenhang an das Mega-Angebot des FC Chelsea für Franck Ribéry im Jahr 2009. "Wir haben zwei Stunden darüber diskutiert, was wir mit diesem Angebot machen. An diesem Tag haben wir dann etwas Grundsätzliches entschieden: Dass wir in Zukunft keinen Spieler mehr verkaufen werden, den wir sportlich vermissen würden", schilderte Rummenigge.






























