Kingsley Coman wurde bei Paris Saint-Germain fußballerisch groß. Den Durchbruch und die größten Erfolge in seiner Karriere gelangen dem Flügelspieler beim FC Bayern. Im Champions-League-Halbfinale treffen beide Klubs aufeinander und stellen den Franzosen vor eine schwierige Wahl.
"Ich trage beide Vereine in meinem Herzen, aber Bayern ist das jüngere Kapitel. Ich bin erst vor ein paar Monaten gegangen, viele meiner Freunde sind noch dort, ich kenne die Menschen im Club sehr gut. Deshalb ist klar, dass ich dieses Mal Bayern die Daumen drücke. Ich würde sie deshalb nicht unbedingt als Favoriten bezeichnen. Es geht eher um meine persönliche Verbindung", sagte Coman in einem Interview mit dem Fußball-Bundesligist.
2014 wechselte der Franzose von Paris Saint-Germain zu Juventus, nur ein Jahr später landete er beim FC Bayern. Für die Münchner absolvierte Coman insgesamt 339 Pflichtspiele (72 Tore). Seinen größten Moment hatte der Franzose im Champions-League-Finale 2020, als er den FC Bayern gegen PSG zum Titel köpfte.
Der FC Bayern feierte damals das Triple. In dieser Saison sind für den deutschen Branchenprimus erneut alle drei Titel drin.
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Coman über Kompany: "Es hat direkt geklickt"
"Man hat schon in der vergangenen Saison gespürt, dass etwas entsteht. Es hat direkt geklickt", kommentierte Coman den Aufschwung unter Vincent Kompany. Der 29-Jährige verdient sein Geld inzwischen bei Al-Nassr in Saudi-Arabien. Coman verfolgt den FC Bayern aus der Ferne.
Im Königsklassen-Kracher gegen Paris werde die Effizienz den Ausschlag geben, ist sich der Linksaußen sicher.
"Es treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die in dieser Saison den intensivsten und attraktivsten Fußball spielen. Ich glaube nicht, dass ein Team gar keine Möglichkeiten bekommen wird. Man braucht auch ein bisschen Glück. Aber die Mannschaft, die in den entscheidenden Momenten am entschlossensten ist und aus wenigen Chancen Tore macht, wird wahrscheinlich weiterkommen", blickte Coman voraus.





















