Der Hamburger SV steckt nach der dritten Niederlage in Folge weiter im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Laut Trainer Merlin Polzin wird der Aufsteiger nicht von seinem Weg abkommen.
Der HSV rangiert nach dem 1:2 gegen die TSG Hoffenheim auf dem 14. Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga. Der Vorsprung auf den Relegationsrang, auf dem Stadtrivale St. Pauli steht, beträgt weiterhin fünf Zähler.
"Wir werden nicht von unserem Weg abkommen", stellte Polzin am Samstagabend bei "Sky" klar.
"Wir haben am Anfang der Saison gesagt, wir wollen immer einen realistischen Blick auf die Situation haben. Den haben wir weiter. Wir wissen, dass jetzt noch drei Spiele auf uns warten, wir wissen, dass wir Spiele gewinnen können, dass die Mannschaft maximal investiert. Dann haben wir schon Bock auf die nächste Herausforderung", führte der 35-Jährige aus.
Der HSV hat seine letzten drei Spiele verloren. Die Rothosen sind seit sechs Partien sieglos. Im Saisonendspurt warten noch die schwierigen Aufgaben gegen Eintracht Frankfurt (A), den SC Freiburg (H) und Bayer Leverkusen (A).
HSV-Trainer sieht Leistungssteigerung
Polzin zeigte sich mit dem Hamburger Auftritt gegen Hoffenheim grundsätzlich einverstanden.
"Wir haben uns klar das Ziel gesetzt, ein unangenehmer und ekliger Gegner zu sein und zu jeder Sekunde des Spiels die Chance zu haben, zu punkten. Und das war bis zum Abpfiff der Fall. Wir haben die letzten Wochen nicht so performt, wie wir es wollten. Heute habe ich wieder eine Mannschaft gesehen, die maximal investiert hat", so der HSV-Coach, der eine Leistungssteigerung im Vergleich zur 1:3-Derbypleite bei Werder Bremen sah.
Innenverteidiger Luka Vuskovic wird bei den Norddeutschen weiterhin schmerzlich vermisst. Der 19-jährige Durchstarter fehlt aktuell mit einer Knieprellung.
"Natürlich ist es so, dass gute Spieler nicht jede Mannschaft immer ersetzen kann. Aber wir haben von vornherein gesagt, dass es nicht um die Spieler geht, die heute nicht zur Verfügung stehen, sondern um die, die auf dem Platz stehen. Und dann sieht man einfach, warum Hoffenheim international spielt nächste Saison und warum wir es halt nicht tun", sagte Polzin.






























