Thomas Kessler hat sich erneut zum Aus von Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln geäußert. Der Sport-Geschäftsführer machte zudem deutlich, weshalb der Klub auf René Wagner setzt.
"Das gehört in unserem Job leider dazu. Wir hatten sehr klare und auch persönliche Gespräche", sagte Kessler vor dem 2:2 bei Eintracht Frankfurt gegenüber "DAZN" zum Kwasniok-Aus.
Der Aufsteiger hatte vor der Länderspielpause die Reißleine gezogen. "Lukas hatte die Möglichkeit, sich von der Mannschaft zu verabschieden und hat das auch getan. Wir haben den Staff und die Mannschaft noch einmal zusammengebracht, sodass er Abschiedsworte finden konnte. Deshalb war das für uns ein runder Abschluss", sagte Kessler.
Kwasniok hatte den 1. FC Köln erst zu Saisonbeginn übernommen. Nach einem starken Start rutschten die Rheinländer zunehmend in den Abstiegskampf. Nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach war für Kwasniok Schluss. René Wagner stieg vom Assistent zum Cheftrainer auf.
Mehr dazu:
Deshalb setzt der 1. FC Köln auf Wagner
"Wir können alle die Tabelle lesen. Aber es hat nie viel gefehlt und diese Mannschaft steht sehr eng beisammen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Mannschaft und der Staff jetzt einen externen Impuls brauchen. Mit Rene hatten wir jemanden, der Lukas sehr loyal zugearbeitet hat, den ich fachlich aber sehr schätze und der vielleicht mit einer leicht anderen Herangehensweise an die Arbeit mit Staff und Mannschaft herangeht", begründete Kessler die Entscheidung für den 37-Jährigen.
"Wir haben einfach ganz viele Spieler, die ganz viel Herz haben und auch die Power, 90 Minuten Vollgasfußball zu spielen. Vielleicht ist es dann bei einem 0:2 auch so, dass du nicht mehr so viel Angst hast, in der eigenen Hälfte Risiko zu gehen. Dann sieht man auch die Qualität der Jungs im Spiel nach vorne", kommentierte der Kwasniok-Nachfolger das Comeback.






























