Am Samstagabend weilte José Mourinho im Berliner Olympiastadion und sah sich das DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und VfB Stuttgart (3:0) an. Um einen möglichen Vorstoß bei Michael Olise ging es dem designierten Cheftrainer von Real Madrid dabei aber offenbar nicht.
Wie "Bild" berichtet, sei ein Treffen mit VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth der Anlass für den Mourinho-Besuch in der Hauptstadt gewesen. "The Special One" soll über seine Berateragentur eine gute Verbindung zum Stuttgarter Kaderplaner haben.
Mourinhos Auftritt am Rande des DFB-Pokalfinals zwischen dem FC Bayern und VfB Stuttgart hatte am Samstagabend zunächst Spekulationen ausgelöst, dass der designierte Trainer von Real Madrid Münchens Offensivstar Michael Olise beobachten will.
"Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht", stichelte Ehrenpräsident Uli Hoeneß vor dem Anpfiff prompt bei "Sky" gegen Mourinho und die Königlichen.
FC Bayern will Olise noch lange halten
Olise ist bis 2029 an den FC Bayern gebunden. Eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. Der rechte Flügelspieler steuerte in der abgelaufenen Saison 53 Torbeteiligungen (22 Treffer, 31 Vorlagen) in 52 Pflichtspielen bei.
Mehr dazu:
Wenig verwunderlich wollen die Münchner den 24-Jährigen langfristig halten. "Absolut, er hat einen Vertrag bis 2029. Michael hat sich super entwickelt, weil er bei uns die Chance bekam, sich in einer internationalen Top-Mannschaft zu zeigen", stellte Vereinspräsident Herbert Hainer zuletzt gegenüber "Sport Bild" klar.

Der 71-Jährige sieht gute Argumente für eine Olise-Zukunft beim FC Bayern. "Wir haben einen Sturm, der sich in der Welt sehen lassen kann. Es gibt nicht viele Vereine, die so eine starke Offensive haben. Das kommt Michael zugute. Zudem hat er bei uns jedes Jahr die Chance auf alle Titel. Ich sehe keinen Grund, warum er sich anderweitig umschauen sollte", so Hainer.
Olises Name taucht seit Monaten immer wieder in der internationalen Gerüchteküche auf. Neben Real Madrid wurden ebenfalls schon der FC Barcelona sowie FC Liverpool als mutmaßliche Interessenten genannt.




























