Die Spekulationen um einen möglichen Abgang von Star-Receiver A.J. Brown von den Philadelphia Eagles reißen nicht ab. Beim NFL-League-Meeting in Phoenix wich General Manager Howie Roseman den Fragen der Medien jedoch konsequent aus.
"Ich weiß, dass es großes Interesse an der Geschichte um A.J. Brown gibt. Leider lebe ich nicht unter einem Stein", sagte Roseman. "Aber meine Antwort auf jede Frage zu A.J. Brown lautet: 'A.J. Brown ist ein Spieler der Eagles.' Und jedes Mal, wenn ihr mich nach A.J. Brown fragt, werde ich mich auf diese Antwort stützen", erklärte Roseman.
Eine deutlichere Rückendeckung, wie noch im Januar, blieb diesmal aus. Damals hatte Roseman Brown noch als "großartigen Spieler" bezeichnet, den man in der NFL nur schwer ersetzen könne.
Hintergrund der anhaltenden Gerüchte ist Browns wiederholt geäußerte Unzufriedenheit mit der Offense der Eagles. Diese wurde in den vergangenen beiden Spielzeiten immer wieder öffentlich – etwa durch kryptische Social-Media-Beiträge oder Aussagen gegenüber Medien, teils sogar während sportlich erfolgreicher Phasen.
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NFL: Patriots als möglicher Abnehmer
Als potenzielles Ziel wird vor allem die Franchise der New England Patriots gehandelt. Ein möglicher Trade ist jedoch auch aus finanziellen Gründen kompliziert: Vor dem 1. Juni würde ein Deal für Philadelphia einen Dead-Cap-Hit von über 40 Millionen Dollar bedeuten, danach wären es rund 20 Millionen.
Roseman betonte, dass die Personalie Brown keinen Einfluss auf die Kaderplanung für die Saison 2026 habe: "Unsere Strategie basiert auf einer klaren Vision. Diese ändert sich nicht wegen eines einzelnen Spielers."
Dennoch verstärkten die Eagles ihre Receiver-Gruppe bereits: Mit Marquise "Hollywood" Brown und Elijah Moore kamen zwei erfahrene Passempfänger hinzu, die gemeinsam mit Brown und DeVonta Smith das Receiving Corps bilden sollen.



































