Der Biathlon-Sport könnte in der anstehenden Sommerpause seine nächste Legende verlieren. Wie die dreimalige Olympiasiegerin Anastasiya Kuzmina kurz nach dem Saisonfinale am Osloer Holmenkollen mitteilte, will sie sich in den kommenden Wochen näher mit dem Thema Rücktritt beschäftigen.
Nach knapp zwei Jahrzehnten im Biathlon-Weltcup könnte der letzte Vorhang für Anastasiya Kuzmina am Wochenende in Oslo gefallen sein. Die 41-Jährige kündigte in einem Instagram-Post an, dass sie sich in den kommenden Wochen Gedanken über ihren Rücktritt machen werde.
"Das ist das Ende. Das Ende der Biathlonsaison 2025/26. Es ist kein Happy End, aber der Hauptgrund, darüber nachzudenken, ob ich weitermache", schrieb Kuzmina zu einer Reihe von Bildern, die sie beim vielleicht letzten Rennwochenende ihrer glanzvollen Karriere zeigen.
Dreimalige Biathlon-Olympiasiegerin trat schon einmal zurück
Die gebürtige Russin hatte ihr Weltcup-Debüt im Jahr 2006 gefeiert und in den Jahren danach zahlreiche herausragende Erfolge gefeiert. Allein drei olympische Gold- und drei weitere Silbermedaillen zieren ihre Vita. Zudem hat sie einen kompletten WM-Medaillensatz in ihrem Trophäenschrank hängen.
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Auch im Weltcup feierte Kuzmina im Laufe ihrer Karriere unzählige Erfolg. Zwar verpasste sie den Gesamtweltcup-Triumph in der Saison 2017/18 als Zweite knapp, dafür gewann sie zwei Mal den Sprintweltcup (2017/18, 2018/19) und ein Mal den Verfolgungsweltcup (2017/18). 16 Mal stand sie bei einem Weltcup-Einzelrennen ganz oben auf dem Podest.
Im Jahr 2019 hatte Kuzmina schon einmal ihr Karriereende verkündet. Knappe fünf Jahre später startete sie ihr Comeback. Zwar konnte sie in ihrer zweiten "Amtszeit" nicht mehr an ihre sportlichen Glanzzeiten anknüpfen. Gleichwohl zeigte sie, dass sie immer noch im Weltcup mithalten kann. In der abgelaufenen Saison lief sie immerhin noch zwei Mal in die Top 20. In der Gesamtweltcup-Wertung beendete sie die Saison auf Platz 65.


