Zwischenzeitlich erschien es, als wäre eine Vertragsverlängerung von Manuel Neuer beim FC Bayern nur noch reine Formsache. Doch mittlerweile wird ein Karriereende des 39-Jährigen immer wahrscheinlicher.
Wie die "Sport Bild" berichtet, gibt es beim FC Bayern intern inzwischen erste Zweifel, ob Neuer seine Karriere über die Saison hinaus fortsetzen will.
Demnach ist die Zukunft des Keepers offener denn je. Die Chancen, dass er seinen auslaufenden Vertrag in München verlängert, sollen bei 50 Prozent liegen.
Noch habe sich Neuer gegenüber den Bayern-Bossen nicht zu seinen Zukunftsplänen geäußert.
Für die Länderspielpause Ende März sollen aber Gespräche geplant sein. Passend dazu: Bis zu seinem 40. Geburtstag am 27. März will Neuer eine Entscheidung getroffen haben.
Aus seinem Umfeld sei zu hören, dass der Schlussmann noch unsicher sei, ob er seinen Vertrag beim FC Bayern verlängern oder die Schuhe an den Nagel hängen will, heißt es.
Wie plant der FC Bayern ohne Manuel Neuer?
Sollte Neuer seine Karriere im Sommer beenden, stünde der Torwart-Plan des deutschen Rekordmeisters bereits größtenteils fest.
Neuer Nummer eins soll Jonas Urbig werden. Der 22-Jährige steht in dieser Saison bereits regelmäßig auf dem Platz.
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Wer dann als Ersatztorwart agieren würde, ist noch unklar. Ein Szenario, in dem Alexander Nübel von seiner Leihe zum VfB Stuttgart nach München zurückkehrt und sich mit der Rolle als Nummer zwei zufrieden gibt, gilt als ausgeschlossen. Vielmehr steht ein Verkauf des DFB-Spielers an.
Auch bei Daniel Peretz, der aktuell an den FC Southampton verliehen ist, sei ein Verkauf denkbar.
Wie es für Sven Ulreich, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, weitergeht, ist noch unklar.
Weiter heißt es, dass nicht ausgeschlossen ist, dass der FC Bayern eine neue Nummer zwei unter Vertrag nimmt. Konkrete Namen wurden aber nicht genannt.
































