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Sperre bis zum Jahresende bleibt bestehen

Streich-Eklat: Abraham-Berater kritisiert "Moralapostel"

David Abraham fehlt Eintracht Frankfurt bis Jahresende
David Abraham fehlt Eintracht Frankfurt bis Jahresende
Foto: © Christian Kaspar-Bartke, getty
20. November 2019, 08:27
sport.de
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Nach der aufsehenerregenden Tätlichkeit gegen Christian Streich hat sich der Berater von David Abraham zu Wort gemeldet und den Umgang der Öffentlichkeit mit seinem Klienten kritisiert.

"Dass er kritisiert wird, ist absolut verständlich. Was mir missfällt, ist, wie sich die Moralapostel aufschwingen", sagte Renato Cedrola der "Sport Bild".

Aussagen wie die von "Sky"-Experte Dietmar Hamann ("Der Trainer ist heilig") seien Abraham gegenüber eine "Frechheit", echauffierte sich Cedrola. "Hier soll ein Exempel statuiert werden."

Der argentinische Abwehrspieler von Eintracht Frankfurt hatte Freiburgs Trainer im Bundesligaspiel gegen den Sport-Club zu Boden gecheckt und dafür von Schiedsrichter Felix Brych die Rote Karte gesehen. Abraham war daraufhin bis zum 29. Dezember gesperrt worden, dazu kam eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro. Das DFB-Sportgericht hatte die Strafe am Dienstag bestätigt.


Mehr dazu: Einspruch abgelehnt: Eintracht Frankfurt bis Jahresende ohne David Abraham


"Natürlich liegt hier kein Fall der Fahrlässigkeit vor. Es ist ein klarer Fall des direkten Vorsatzes", sagte der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz nach der vierstündigen Verhandlung: "Er hat ihn, wie das vielleicht im Eishockey üblich ist, mit einem Bodycheck abgeräumt - nicht mehr und nicht weniger. Bewährung kann man in einem solchen Fall nicht geben."

Abraham hatte bei der Verhandlung zu Protokoll gegeben: "Ich wollte den Trainer nicht bewusst umhauen. Ich war komplett auf den Ball konzentriert und habe versucht, dem Trainer noch auszuweichen. Mir war gar nicht bewusst, dass ich ihn umgerempelt habe. Es war nicht meine Absicht, ihm wehzutun. Ich bin mir sicher, dass so etwas nicht mehr vorfallen wird."

Der Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner bezeichnete diese Aussage als "Märchenstunde". Brych bewertete den Vorfall gegenüber dem Gericht als "vorsätzliche Aktion" und gab an, dass er "so etwas im Profifußball noch nicht erlebt" habe.

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