Spaniens Rekordmeister Real Madrid wird die Saison 2025/26 ohne Titel beenden. Die letzte realistische Chance auf eine Trophäe machte der FC Bayern im Viertelfinale der Champions League zunichte. Für die Stars der Königlichen war das Ausscheiden besonders bitter, denn vor dem Rückspiel lobte Präsident Florentino Pérez für jeden Spieler eine Extra-Prämie aus.
Real-Boss Florentino Pérez hat vor dem entscheidenden Rückspiel im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Bayern tief in die Trickkiste gegriffen und versucht, die Stars der Königlichen mit einem besonderen Bonus zusätzlich zu motivieren.
Laut Informationen der Sportzeitung "AS" lobten Pérez und der Real-Vorstand eine Extra-Prämie in Höhe von 500.000 Euro für jeden Spieler aus, die bei einem Weiterkommen geflossen wäre. Dem Bericht zufolge sind solche Boni bei den Königlichen früher Standard gewesen, in den letzten Jahren aber eingestellt worden.
Real-Saison stand gegen den FC Bayern auf dem Spiel
Weil gegen den FC Bayern mehr oder minder die gesamte Saison auf dem Spiel stand, haben sich die Real-Verantwortlichen aber dazu entschlossen, auf die altbewährte Motivationshilfe zurückzugreifen. Finanziell hielt sich das Risiko in Grenzen: Laut "AS" hat Real vor der Saison ohnehin nur mit den Einnahmen bis zum Viertelfinale kalkuliert. Wäre man bis ins Halbfinale bekommen, hätten die zusätzlichen UEFA-Prämien die Summe der Spieler-Prämien überschritten.
Von Erfolg gekrönt war die Maßnahme der Königlichen bekanntlich nicht. Nachdem sie schon das Hinspiel im Bernabéu mit 2:3 verloren, unterlagen sie dem deutschen Rekordmeister auch im Rückspiel. Beim 3:4 schnupperten die Spanier allerdings lange an der Verlängerung. Bis kurz vor Schluss lagen sie mit 3:2 in Führung, ehe Luis Diaz und Michael Olise mit zwei späten Toren für die Entscheidung nach 90 bzw. 180 Minuten sorgten.




















