Aussagen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß könnten Auswirkungen auf den Vertragspoker zwischen dem FC Bayern und Konrad Laimer haben.
Von Hoeneß' Einlassungen in einem "DAZN"-Interview kurz vor dem Rückspiel im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain soll der 28 Jahre alte Österreicher "äußerst irritiert" gewesen sein, schreibt "Sport Bild".
Hoeneß hatte in dem Gespräch zwar seine Wertschätzung für Laimer ausgedrückt und auch seine Wichtigkeit für das Team von Trainer Vincent Kompany hervorgehoben, gleichzeitig aber betont, es gebe klare finanzielle Grenzen für eine Zusammenarbeit über das aktuelle Vertragsende im Sommer 2027 hinaus.
"Was er aktuell verdient, können nur sehr wenige Vereine in Europa überhaupt anbieten", sagte Hoeneß. "Ich weiß nicht, was Max Eberl (Sportvorstand, Anm. d. Red.) und Christoph Freund (Sportdirektor) ihm konkret angeboten haben, aber es wird sicher nicht das gewesen sein, was seine Berater zu Beginn gefordert haben", erklärte Hoeneß.
Es handele sich um eine "realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit", betonte der 74-Jährige mit Blick auf Laimer. "Die ist hoch – aber er ist eben kein Harry Kane."

Laut "Sport Bild" soll Laimer sogar mehr fordern als die allgemein kolportierten 15 Millionen Euro Gehalt pro Jahr. Angeblich schwebt ihm vor, inklusive Prämien und Signing Fee bis zu 20 Millionen Euro jährlich zu kassieren und damit zu den Top-Verdienern im Kader des FC Bayern aufzuschließen.
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Eberl hatte sich zuletzt trotz der zähen Verhandlungen in der Causa Laimer entspannt gezeigt.
"Das sind einfach Gespräche. Da kommt man momentan nicht übereinander, aber das ist auch nicht schlimm", sagte der 52-Jährige nach dem 3:3 (1:2) gegen den 1. FC Heidenheim. "Es gibt zwei Standpunkte und da muss man schauen, ob man die Brücke irgendwann irgendwie findet."
Sollten die Verhandlungen scheitern, sei ein Verkauf Laimers in diesem Sommer jedoch keine Pflicht, betonte Eberl. "Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht viel verlieren", sagte er.






























