Bei Eintracht Frankfurt galt Junior Dina Ebimbe bei seiner Ankunft im Sommer 2022 zunächst als großes Zukunftsversprechen, blieb dann aber deutlich hinter den Erwartungen zurück. Nach einer erfolgreichen Leihe zu Stade Brest gibt sich der Mittelfeldmann jetzt geläutert und hofft auf eine zweite Chance bei den Hessen.
Immer wieder wurden Junior Dina Ebimbe fehlende Professionalität, ein schwieriges Umfeld und eine zu lockere Einstellung vorgeworfen. Nach seiner Leihe zu Stade Brest, die in Kürze enden wird, scheint der 25-Jährige nun aber einen tiefgreifenden Wandel vollzogen zu haben.
Im Interview mit der "Sport Bild" sprach Dina Ebimbe ungewöhnlich offen über eigene Fehler und seine jüngste Entwicklung: "Ich komme als neue Person zurück. Alles, was ich getan habe oder was passiert ist, ist für mich erledigt. Ich liebe Frankfurt, ich liebe diesen Klub, ich liebe die Fans. Sie haben viel für mich getan, das kann ich nicht leugnen."
Vor allem seine mangelnde Disziplin bereut der frühere französische Juniorennationalspieler inzwischen zutiefst: "Ich wünschte, ich wäre früher so professionell gewesen wie jetzt. Viele meiner Mitspieler in Frankfurt haben es früher kapiert als ich", verwies er dabei explizit auf Ex-Eintracht-Durchstarter Hugo Ekitike.
Dina Ebimbe schilderte außerdem offen, wie sehr ihn sein damaliges Umfeld negativ beeinflusst habe: "Ich bin jemand, der Vertrauen leicht verschenkt. Leider habe ich es Leuten gegeben, die mich ausgenutzt haben. Das habe ich teuer bezahlt."
Dina Ebimbe hat noch einen Eintracht-Vertrag bis 2027

Nach eigenen Aussagen zog er daraus drastische Konsequenzen: "Ich habe mein Leben umgekrempelt, Berater gewechselt und Beziehungen zu sogenannten Freunden abgebrochen. Mir wurde oft nur das gesagt, was ich hören wollte. Das war falsch." Er stimmte dabei auch SGE-Sportvorstand Markus Krösche ausdrücklich zu, der ihn bereits vor Jahren vor dem falschen Umgang gewarnt hatte.
Trotz der schwierigen Vergangenheit träumt der Mittelfeldspieler weiterhin von einer zweiten Chance bei den Adlerträgern: "Ich werde wohl erst mal zurück nach Frankfurt gehen. Alles weitere werde ich sehen, mich aber komplett raushalten. [...] Ich werde zurückkommen und hart trainieren. Der Rest kommt von selbst."
Noch vor wenigen Monaten schien eine Rückkehr praktisch ausgeschlossen. Zeitweise durfte Ebimbe bei der Eintracht nicht einmal mehr mit der ersten Mannschaft trainieren.
Doch der Franzose hofft nun offenbar auf einen kompletten Neuanfang unter einem möglichen neuen Trainerteam. "Wnn sie mir diese Chance unter dem neuen Trainer geben, werde ich sicher einhundert Prozent geben", versprach der Mittelfeldmann, der noch einen laufenden Vertrag bis 2027 in Frankfurt besitzt.































