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Niedersachsen-Derby unter "verkehrten" Vorzeichen

Hannover 96 geht am Sonntag als Favorit in das Niedersachsen-Derby
Hannover 96 geht am Sonntag als Favorit in das Niedersachsen-Derby
Foto: © getty, Martin Rose
27. Januar 2018, 11:42

Ungewöhnliche Vorzeichen vor dem Niedersachsen-Duell am Sonntag: Der finanzstarke VfL Wolfsburg kämpft gegen den Abstieg, Neuling Hannover hingegen schnuppert am internationalen Wettbewerb.

Die Rollen schienen klar verteilt. Um nichts anderes als um den Klassenerhalt sollte es beim Aufsteiger Hannover 96 gehen. Beim VfL Wolfsburg wollte man eine Zittersaison inklusive Relegation hinter sich lassen und wieder nach oben schauen.

Doch die Situation vor dem Niedersachsen-Duell am Sonntag ist gänzlich anders. Die Platzherren schnuppern am internationalen Wettbewerb, beim VfL richten sich die Blicke schon wieder nach unten. Für 96-Trainer André Breitenreiter ist zumindest die gute Ausgangslage des eigenen Teams kein Zufall: "Unsere aktuelle Position ist ein Produkt unserer Weiterentwicklung."

"Es kann für uns nur um den Klassenerhalt gehen und darum, Abstand zur gefährlichen Tabellenregion zu halten", sagt hingegen Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt mit einer gewissen Enttäuschung in der Stimme. Der Schweizer mag die Stimmung an den Allerwiesen ein wenig aufgehellt haben, wirklich verbessert hat Schmidt die Lage beim VfL aber nicht.

Auch Rebbe unter Druck

Schon sein Start in Wolfsburg mit sieben Unentschieden in Serie brachte den Klub nicht wirklich voran, mittlerweile sind die Wolfsburger auch schon wieder seit fünf Spielen ohne Sieg. Eine Momentaufnahme, die VfL-Sportchef Olaf Rebbe nicht gerade begeistert.

"Wir spielen einen besseren Fußball, aber uns fehlen eben ein paar Punkte", analysiert Rebbe. Der 39-Jährige hat seit seinem Amtsantritt im Januar 2017 in Valérien Ismael und Andries Jonker schon zwei Trainer entlassen. Sollte auch Schmidt scheitern, könnte Rebbes Position ins Wanken geraten.

VfL warnt vor dem 96-Punch

Von einem solchen Szenario sind Breitenreiter und 96-Manager Horst Heldt derzeit weit entfernt. Der Coach hat die "Roten" direkt zurück in Liga eins geführt, Heldt überzeugte anschließend in der Sommerpause mit guten Einkäufen. Und geht daher auch unverzagt in die Partie gegen den Werksklub vom Mittellandkanal: "Wir haben uns den Status erarbeitet, dass wir mit Selbstvertrauen auftreten können und uns vor keinem Gegner verstecken müssen."

Schon gar nicht vor den Wolfsburgern, die mit großem Respekt in die WM-Arena am Maschsee zu ihrem 700. Bundesligaspiel einlaufen. "Das 96-Team hat den Punch, der uns vielleicht in den Spielen, die unentschieden endeten, gefehlt hat. Sie wirken von außen als geschlossene Einheit", erklärte Rebbe.

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