Coup für den Hamburger SV, weniger Begeisterung beim FC Bayern? Beim deutschen Rekordmeister sorgt der Berichten zufolge bevorstehende HSV-Wechsel von Kathleen Krüger, aktuell noch Leiterin Organisation und Infrastruktur in München, offenbar durchaus für Verstimmung.
Wie das "Hamburger Abendblatt" schreibt, seien "nicht alle in München glücklich" über Krügers Abgang in Richtung HSV.
Spannend: Der 40-Jährigen, die als wichtige Mitarbeiterin im Hintergrund beim FC Bayern gilt, winkte demnach zuletzt der Aufstieg innerhalb der Klub-Führung, und zwar zur Direktorin Profifußball.
Dann aber grätschte der HSV dazwischen - und lockte Krüger mit dem noch attraktiveren Posten als Sportvorständin.
Für Krüger muss der HSV keine Ablösesumme an den FC Bayern überweisen, heißt es. Sie besitzt demnach in München einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer normalen Kündigungsfrist.
Bereits am Mittwoch hatten mehrere Medien übereinstimmend über den bevorstehenden Krüger-Wechsel zum HSV berichtet.
Zuvor hatte sich der Aufsichtsrat der Rothosen offenbar mehrheitlich für die frühere Teammanagerin des FC Bayern ausgesprochen, obwohl zuvor angeblich auch prominentere Kandidaten wie Markus Krösche (Eintracht Frankfurt), Fabian Wohlgemuth (VfB Stuttgart) sowie Oliver Bierhoff angefragt worden sein sollen.
Das sind Kathleen Krügers Aufgaben beim HSV
In Hamburg soll Krüger zwar durchaus auch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken als bisher beim FC Bayern und unter anderem auch bei der strategischen Kaderplanung mitsprechen. Die Umsetzung von Transfers soll aber weiter in den Händen von Sportdirektor Claus Costa liegen.
Auch die Kompetenzen des etatmäßigen Finanzvorstands Eric Huwer sollen nicht beschnitten werden.
Dieser hatte nach der geräuschvollen Trennung von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz zum Jahresende bisher alleine das Sagen rund um den Volkspark.





























