Die Gespräche zwischen dem FC Bayern und Manuel Neuer über eine Vertragsverlängerung sollen endlich laufen. Die große Frage lautet: Was verdient die Torwart-Ikone zukünftig beim deutschen Rekordmeister?
Dieses Thema steht dem Vernehmen nach im Fokus des Austausches zwischen Neuer-Berater Thomas Kroth und den Vertretern des FC Bayern, der am Donnerstag an der Säbener Straße gestartet sein soll.
Aktuell soll Neuer in München geschätzt rund 20 Millionen Euro pro Jahr kassieren und damit zu den Top-Verdienern im Kader zählen.
"Bild" zufolge müsste dieser Betrag eigentlich sinken, weil der 40-Jährige zukünftig mehr Einsätze an seinen designierten Nachfolger Jonas Urbig abgeben und damit de facto zur Teilzeitkraft werden soll.
Demnach wird der FC Bayern aber auch Neuers Verdienste um den Verein mit unter anderem 13 Meister- und zwei Champions-League-Titeln sowie seine Rolle als Führungsspieler mit in die Überlegungen einfließen lassen.
Es heißt, Neuers Gehalt bleibe in seinem dann aber wohl wirklich letzten Vertragsjahr womöglich sogar unangetastet.
Mehr dazu:
"Sky" stellt die Situation etwas anders dar. Beim Pay-TV-Sender heißt es, der von Sportvorstand Max Eberl auferlegte Sparkurs gelte auch für die Personalie Neuer. Der Weltmeister von 2014 müsse deswegen zu reduzierten Bezügen verlängern.
FC Bayern: Freund deutet Einigung mit Neuer an
Sportdirektor Christoph Freund deutete am Freitag eine baldige Einigung mit Neuer an.
"Es ist heute der erste Mai, die Saison ist nicht mehr endlos lange und darum gibt es Gespräche. Es sind gute Gespräche, aber noch gibt es nichts Weiteres zu verkünden", sagte er.
Es sei "nicht der Fall", dass "schon alles durch und alles unterschrieben ist", ergänzte der Österreicher. Der FC Bayern aber rede mit Neuer und Kroth. "Wir sind schon öfter zusammen gesessen. Es wird sich nicht mehr endlos ziehen."
Die Konstellation mit Neuer und Urbig sei "eine super Situation" für den FC Bayern, betonte Freund.

































