Vom FC Bayern zum Hamburger SV? Sportdirektor Christoph Freund hat Berichte bestätigt, wonach Kathleen Krüger, Leiterin Organisation und Infrastruktur in München, derzeit mit dem HSV über einen Wechsel verhandelt.
"Ja, wir können bestätigen, dass uns Kathleen informiert hat darüber, dass sie Gespräche führt mit dem HSV", sagte Freund am Freitag: "Andere Sachen kann ich Ihnen dazu nicht sagen oder bestätigen oder dementieren, aber über das Gespräch hat sie uns informiert."
Krüger, die beim HSV die Nachfolge von Stefan Kuntz antreten und Sportvorständin werden soll, sei "sehr, sehr hoch angesehen, sehr ehrgeizig", fügte Freund an.
Die 40 Jahre alte Managerin habe "für den FC Bayern viele Jahre einen Top-Job gemacht, in verschiedenen Positionen, hat viel Erfahrung sammeln können."
Es sei "absolut eine Auszeichnung, dass so ein großer Verein sie kontaktiert hat für so einen großen Job, eine sehr, sehr schöne Geschichte für Kathleen", ergänzte Freund.
FC Bayern: Wechselt Krüger ablösefrei zum HSV?
Laut Berichten hat sich der HSV-Aufsichtsrat bereits mehrheitlich für die Verpflichtung von Krüger ausgesprochen. Das "Hamburger Abendblatt" schrieb, es seien "nicht alle in München glücklich" über ihren nahenden Abgang in Richtung Hansestadt.
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Krüger soll beim FC Bayern vor einer Beförderung in die Rolle der Direktorin Profifußball gestanden haben. Dann aber grätschte der HSV dazwischen - und lockte Krüger mit dem noch attraktiveren Vorstandsposten.
Für Krüger muss der HSV keine Ablösesumme an den FC Bayern überweisen, hieß es weiter. Sie besitze demnach in München einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer normalen Kündigungsfrist.
Der HSV soll zwar auch prominentere Kandidaten wie Markus Krösche (Eintracht Frankfurt), Fabian Wohlgemuth (VfB Stuttgart) sowie Oliver Bierhoff angefragt haben. Das Rennen machte letztlich aber offensichtlich Krüger.

































