Mehrere prominente Spieler, allen voran Julian Brandt und Niklas Süle, kehren Borussia Dortmund in diesem Sommer den Rücken, das steht bereits fest. Jetzt deutet sich ein weiterer BVB-Abgang an.
Wie die vereinsnahen "Ruhr Nachrichten" berichten, hat Torhüter Diant Ramaj wohl keine Zukunft bei den Schwarz-Gelben.
Dem 24-Jährigen, der derzeit an den Bundesliga-Konkurrenten 1. FC Heidenheim verliehen ist, werde intern nicht zugetraut, eines Tages das Zeug zur Nummer eins beim BVB zu haben.
Daher stehe auch eher ein Verkauf als eine erneute Leihe nach Ablauf seines Engagements auf der Ostalb am Saisonende im Raum.
Wie es in dem Bericht weiter heißt, sieht sich der BVB auf der Torwartposition auch ohne Ramaj aktuell perfekt aufgestellt. Platzhirsch zwischen den Pfosten ist Gregor Kobel.
Als sein immer zuverlässiger Vertreter fungiert Alexander Meyer, dessen Vertrag erst im Dezember bis 2027 verlängert worden war.
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Dahinter steht für den Fall der Fälle noch Routinier Patrick Drewes bereit.
Kurios: Sollte Ramaj den BVB in diesem Sommer tatsächlich verlassen, hätte er nie für die Borussia auf dem Trainingsplatz gestanden, geschweige denn ein Pflichtspiel absolviert.
BVB holt Ramaj - und verleiht ihn zweimal
Denn: Der BVB hatte den gebürtigen Stuttgarter im Februar 2025 zwar für fünf Millionen Euro von Ajax Amsterdam verpflichtet, ihn aber sofort auf Leihbasis an den FC Kopenhagen weitergereich. Vor der laufenden Spielzeit folgte denn der Schritt nach Heidenheim.
Beim voraussichtlichen Absteiger avancierte Ramaj zwar auf Anhieb zum Stammkeeper, verbuchte aber auch eine bittere Negativserie: In seinen ersten 29 Bundesligaeinsätzen für den FCH kassierte er immer mindestens ein Gegentor. Erst beim 2:0 gegen Keller-Konkurrent FC St. Pauli am vergangenen Wochenende hielt Ramaj seinen Kasten sauber.
Wo es den früheren Junioren-Nationaltorhüter nach seinem wahrscheinlichen BVB-Abschied hin verschlagen könnte, ist offen. Ramajs Marktwert wird auf sieben Millionen Euro taxiert.






























