Späte Belohnung für die beste Biathlonsaison ihrer Karriere: Tereza Voborníková ist in ihrer tschechischen Heimat für ihre überraschenden Erfolge im Olympia-Winter ausgezeichnet worden. Die 26-Jährige hatte sich in der vergangenen Saison sensationell bis in die Weltspitze geschossen.
Nachdem Tereza Voborníková in der vergangenen Biathlonsaison unzählige Positiv-Schlagzeilen schrieb, wurde sie in dieser Woche von offizieller Stelle ausgezeichnet. Die 26-Jährige gewann die Auszeichnung zur "Biathletin des Jahres". Die Trophäe nahm sie im Volkshaus in Prag entgegen.
Zur Siegerin war die Tschechin zuvor von ausgewählten Journalistinnen und Journalisten sowie Vertretern des nationalen Biathlonverbandes gewählt worden.
Beste Biathlonsaison der Karriere
Für Voborníková ist die Auszeichnung das Sahnehäubchen auf der besten Saison ihrer Biathlonkarriere. Im Gesamtweltcup hatte sie am Ende mit 510 Punkten den zwölften Platz belegt und damit unter anderem Dorothea Wierer, Franzi Preuß und Ingrid Landmark Tandrevold hinter sich gelassen. Lucie Charvátová lag als zweitbeste Tschechin 18 Plätze hinter ihrer Teamkollegin.
Mehr dazu:
Voborníkovás Stern in der Biathlon-Weltspitze war erst im vergangenen Jahr überhaupt aufgegangen. Damals holte sie als Mitglied der Mixed-Staffel sensationell die WM-Silbermedaille. In der Saison 2025/26 folgte schließlich der endgültige Durchbruch auf der ganz großen Bühne.
Zwar kam die 26-Jährige nur langsam in Schwung, ab dem Weltcup in Annecy war sie aber Dauergast in der Top 20, später der Top 10.
Den mit Abstand größten Erfolg feierte Voborníková bei den Olympischen Spielen im Februar, als sie im Massenstart sensationell zur Bronzemedaille lief. Am Ende fehlten ihr im letzten Rennen der Spiele sogar nur 0,8 Sekunden bis zur Silbermedaille. Ihre starke Form untermauerte sie beim Weltcup in Oslo, wo sie im Massenstart erneut Platz drei belegte.


