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"Ist eine Herausforderung, aber ..."

Biathlon-Nationalcoach rechtfertigt Ansatz

Uros Velepec trainiert die polnischen Biathleten
Uros Velepec trainiert die polnischen Biathleten
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
03. Juni 2026, 10:47
sport.de
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In den vergangenen Jahren haben die polnischen Biathleten durchaus bemerkenswerte Fortschritte gemacht, auch wenn es für die absolute Weltspitze bislang noch nicht gereicht hat. In der Vorbereitung auf die neue Saison setzt das Trainerteam um Uros Velepec erneut auf einen auffällig jungen Kader, der vor allem mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2030 zusammengestellt wurde.

Erst im April verlängerte der frühere DSV-Coach Velepec seinen Vertrag als polnischer Biathlon-Nationaltrainer im Herrenbereich um vier Jahre. Der Slowene soll seinen Beitrag dazu leisten, dass die jungen Skijäger des Landes in den kommenden Wintern näher an die Weltspitze rücken.

"Bei den nächsten Olympischen Spielen 2030 werden wir voraussichtlich eines der jüngsten Teams stellen. Das ist eine Herausforderung, aber wir verfügen über echtes Talent. Diese und die kommende Saison werden ganz der Entwicklung gewidmet sein", erklärte Velepec im Interview mit der "IBU".

Hoffnungsträger wie Konrad Badacz und Jan Gunka haben bereits nachgewiesen, auf Top-Niveau mithalten zu können. Velepec dazu: "Wir werden versuchen, ein gutes Fundament zu legen und uns dann auf Ergebnisse zu konzentrieren. Badacz und Gunka können diesem Ziel schon sehr nahekommen, während die anderen sich weiterentwickeln."

Biathlon-Talente sollen "Schritt für Schritt" aufgebaut werden

Ein weiterer Biathlet, dem in Polen viel zugetraut wird, ist der erst 19 Jahre alte Grzegorz Galica, der bei den Juniorenweltmeisterschaften am Arber Gold im Sprint gewann.

"Die Entwicklung dieser Athleten - Galica eingeschlossen - ist für die kommenden Jahre von entscheidender Bedeutung", verdeutlichte Velepec und ergänzte: "Wir gehen Schritt für Schritt vor. Die Athleten trainieren zu Hause in ihrem eigenen Tempo, und während der Lehrgänge arbeiten wir gezielt an bestimmten Aspekten."

Für den erfahrenen Slowenen steht die Geduld im Vordergrund. "Das Ziel ist es, Fortschritte zu machen. Sie alle müssen hart arbeiten, bevor sie ein konstant hohes Niveau im Weltcup erreichen können", betonte Velepec.

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