Wer hütet in der neuen Saison das Tor des VfB Stuttgart? Nach einer einjährigen Leihe zu Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn kehrt Dennis Seimen gestärkt nach Bad Cannstatt zurück, ihm winkt Einsatzzeit in der Champions League. Doch zuletzt machten Gerüchte die Runde, wonach ein externen Neuzugang dem Eigengewächs den Rang ablaufen könnten. Zudem machten wilde Gerüchte über eine Nübel-Kehrtwende die Runde.
Am Dienstag hatte die "Stuttgarter Zeitung" vermeldet, dass eine Beförderung von Torwart-Juwel Dennis Seimen zur neuen Nummer eins des VfB Stuttgart doch nicht beschlossen sei. Demnach gebe es beim DFB-Pokalsieger von 2025 zwei Lager, die noch nicht abschließend über die Pläne mit dem 20-Jährigen entschieden haben sollen. Auch über externe Neuzugänge wie Finn Dahmen und Noah Atubolu wurde spekuliert.
Nun aber stellt die "Bild" klar: Die sportliche Leitung des Champions-League-Siegers um Trainer Sebastian Hoeneß, Sportvorstand Fabian Wohlgemuth und Sportdirektor Christian Gentner hat dem frischgebackenen Aufsteiger mit dem SC Paderborn das Vertrauen ausgesprochen. Man sei sich demnach einig, das DFB-Juwel zum Saisonstart zur Nummer eins zu machen.
Nübel-Kehrtwende angeblich "keine Option" mehr
Die genannten Kandidaten vom FC Augsburg und SC Freiburg seien demnach kein Thema in Bad Cannstatt. Den Informationen des Boulevardblattes zufolge steht der VfB Stuttgart so geschlossen hinter Seimen, dass man erste Versuche der Paderborner, den Schlussmann für ein weiteres Jahr auszuleihen, direkt abgeblockt habe. Es sei geplant, die Seimen-Entscheidung noch in der laufenden Woche zu verkünden, heißt es.
"Keine Option" ist dem "Bild"-Bericht zufolge auch eine Kehrtwende bei Alexander Nübel, der in den vergangenen drei Jahren als Leihgabe des FC Bayern das Gehäuse des Traditionsklubs aus dem Ländle hütete. Am Mittwoch soll der deutsche WM-Fahrer vom VfB verabschiedet werden, der gebürtige Paderborner kehrt somit zumindest vorerst nach München zurück.
Zuvor hatte "Sky" mit einem Bericht für Aufsehen gesorgt, wonach die Schwaben zuletzt geprüft hätten, ob eine erneute - und dann dritte - Ausleihe des 29-Jährigen den Transfer-Regeln gemäß möglich sei. Von dieser Seite aus gebe es für ein solches Szenario keine Hürde, auch wenn es äußerst unwahrscheinlich sei, so der Bericht weiter.
Nübel selbst wolle jedenfalls "liebend gerne" weiter beim VfB Stuttgart zwischen den Pfosten stehen, hieß es.


























