Der FC Schalke 04 und der bereits im vergangenen Herbst freigestellte Kaderplaner Ben Manga gehen offenbar endgültig getrennte Wege.
Wie "Sky" und die "WAZ" übereinstimmend berichten, haben sich der Bundesliga-Aufsteiger und der 52-Jährige auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Da Mangas Kontrakt auf Schalke noch bis 2028 datiert war, erhält er eine üppige Abfindung, angeblich in Höhe von rund einer Million Euro.
Für Manga, dessen offizielle Job-Bezeichnung Direktor Kaderplanung und Scouting lautete, war auf Schalke im Zuge der Verpflichtung von Sportvorstand Frank Baumann kein Platz.
Den Manager, der sich bei Eintracht Frankfurt einst einen exzellenten Ruf als Talentefinder erarbeitet hatte, hatte Schalke im Oktober 2023 vom FC Watford nach Gelsenkirchen gelotst und mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet.
Manga verantwortete aber eine ganze Reihe von Transfer-Flops, zudem den Trainer-Fehlschlag mit Kees van Wonderen. Mit dessen Vorgänger Karel Geraerts hatte sich Manga zudem überworfen.
Kurz nach Baumanns Amtsantritt fiel dann die Entscheidung gegen den früheren Nationalspieler Äquatorialguineas.
FC Schalke 04: Neuer Kaderplaner längst gefunden
"Nach dem Ende der Haupttransferperiode haben wir sorgfältig analysiert, was gut funktioniert und wo wir Potenziale sehen. Dabei haben wir sowohl die Ergebnisse der Arbeit als auch die zugrunde liegenden Prozesse bewertet. Mit den von uns identifizierten Maßnahmen werden wir Schalke 04 in diesen Bereichen zukunftsorientiert aufstellen", sagte Baumann damals.
Manga habe "in einer schwierigen Phase" auf Schalke angeheuert, "und konnte Impulse in seinen Bereichen setzen", erklärte der neue S04-Boss.
Einen Nachfolger im Bereich Kaderplanung hat Schalke bereits gefunden. Maximilian Lüftl wechselte Anfang des Jahres von Hannover 96 zu den Königsblauen, die vor wenigen Wochen souverän die Rückkehr in die erste Liga perfekt machten.



























