Am Samstag gab Zweitligist Arminia Bielefeld bekannt, dass die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Mitch Kniat nach vier Jahren endet. Wer das Erbe des Erfolgscoaches, der den DSC als Drittligist ins Pokalfinale von Berlin, Aufstieg in die 2. Liga und anschließenden Klassenerhalt geführt hatte, ist noch offen. Nun machen vier Namen rund um die Alm die Runde.
Nachdem die vereinsnahe "Neue Westfälische" unmittelbar nach dem Kniat-Knall am Wochenende vermeldete hatte, dass der zuletzt bei Holstein Kiel tätige Marcel Rapp wohl nicht das Ruder bei Arminia Bielefeld übernimmt, kocht die Trainer-Gerüchteküche in Ostwestfalen beinahe über. Laut "Bild" sollen insbesondere vier Namen beim Tabellen-13. der abgelaufenen Saison hoch im Kurs stehen.
Das Boulevardblatt bringt in einem neusten Bericht mit Tobias Strobl vom SC Verl und Stefan Kleineheismann von der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim zwei Übungsleiter ins Spiel, die mit ihren jeweiligen Arbeitgebern in der vergangenen Drittliga-Saison zu überzeugen wusste. Kleineheismann kennt den DSC zudem aus Bundesliga-Zeiten als Co-Trainer unter Frank Kramer.
Arminia Bielefeld: Trennung von Kniat nach drei Jahren
Ebenfalls laut "Bild" auf dem Bielefelder Trainer-Zettel befinden sich die vereinslosen Horst Steffen (zuletzt Werder Bremen) und Thomas Reis (bis Februar bei Samsunspor), die das deutsche Unterhaus bereits aus Zeiten bei der SV Elversberg bzw. VfL Bochum und FC Schalke 04 kennen. Für wen sich Sportchef Michael Mutzel am Ende auch entscheiden wird: Das Erbe, das Mitch Kniat nach drei Jahren bei den Ostwestfalen hinterlassen hat, ist groß.
Wie der Klub am Samstag offiziell mitteilte, wurde die Zusammenarbeit nach intensiven Gesprächen und einer umfassenden Analyse der sportlichen Zukunft einvernehmlich beendet. Auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer verlassen den Verein. "Wir bedanken uns bei Mitch und seinem Team für die geleistete Arbeit in den vergangenen drei Jahren", wurde Geschäftsführer Mutzel zitiert.
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Letztlich seien beide Seiten bei der langfristigen Ausrichtung jedoch zu unterschiedlichen Einschätzungen gekommen. "Nach mehreren Gesprächen und der gemeinsamen Analyse haben wir uns auch über die weiteren Entwicklungsschritte ausgetauscht und festgestellt, dass wir bei der Zukunftsplanung nicht deckungsgleich sind", sagte Mutzel weiter.
Deshalb habe man sich gemeinsam entschieden, "die Zusammenarbeit mit dem positiven Saisonabschluss und dem Erfolg des Klassenerhaltes zu beenden".




























