Borussia Dortmund wird auch in Zukunft neben Talenten aus dem eigenen Stall auf hochgehandelte Nachwuchskräfte aus dem Ausland setzen. Zwei zuletzt heiß gehandelte Spieler aus dieser Kategorie sind für den BVB aber offenbar zu teuer.
Laut "Sky" wird weder Konstantinos Karetsas (KRC Genk) noch Diego Moreira (Racing Straßburg) in diesem Sommer in Dortmund landen. Bei beiden sollen in erster Linie die Ablöseforderungen der derzeitigen Arbeitgeber zu hoch sein.
Für den erst 18 Jahre alten Karetsas, der auch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, rufe Genk demnach satte 35 bis 40 Millionen Euro auf.
Mit Moreira soll sich der BVB zwar intensiv beschäftigt haben. Auch eine Kontaktaufnahme zur BlueCo-Gruppe, zu der unter anderem Straßburg und der FC Chelsea gehören, gab es offenbar.
Letztlich sei der 21-jährige Belgier aber nach Ansicht der Dortmunder vor allem ein reiner Flügelspieler, ist also auf einer Position zuhause, die es so im System von Trainer Niko Kocac nicht gibt.
Bei beiden Spielern gebe es beim BVB zudem Vorbehalte, weil ungewiss sei, ob sie eine Sofortverstärkung darstellen oder in der Bundesliga (zu) lange Anlaufzeit benötigen.
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"Es wird auch künftig nur parallel gehen", betonte Paul Schaffran, Leiter Nachwuchsleistungszentrum bei den Schwarz-Gelben, im Interview mit den "Ruhr Nachrichten". "Wir werden selbstverständlich darauf achten, dass wir unseren NLZ-Spielern nicht die Perspektive verbauen. Gleichzeitig wird es notwendig sein, auch in Zukunft die Augen im Ausland aufzuhalten und dort gutes Scouting zu betreiben. Wir werden auch weiterhin auf internationale Toptalente setzen. Das gehört zu unserem Weg dazu."
In diesem Sommer investierte der BVB bisher sieben Millionen Euro für die Verpflichtung des 18 Jahre alten Brasilianers Kaua Prates. Zudem kommt für vier Millionen Euro das ecuadorianische Talent Justin Lerma. Knapp 20 Millionen Euro flossen gar an Red Bull Salzburg für die Dienste des 20-jährigen Franzosen Joane Gadou.
































