Klare Kante beim FC Bayern: Der aktuell an den VfB Stuttgart verliehene Nationaltorhüter Alexander Nübel hat keine Zukunft in München.
"Alex wird nächste Woche im DFB-Pokalfinale mit Stuttgart gegen uns spielen und im Tor stehen. Er hat wieder eine sehr gute Saison gespielt", sagte Sportdirektor Christoph Freund nach dem Münchner Saisonfinale in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln (5:1): "Aber wir haben einen Austausch gehabt mit seinem Management. Und auch der Alex weiß Bescheid, wie unsere Planungen sind."
"Wir gehen mit den Tormännern, die wir jetzt haben, auch in die nächste Saison", betonte Freund - also mit Stammkraft Manuel Neuer, seinem Vertreter und designierten Nachfolger Jonas Urbig sowie Routinier Sven Ulreich.
Kehrt Nübel nach Ablauf seiner Leihe zum VfB Stuttgart überhaupt zurück zum FC Bayern? "Das ist im Moment nicht der Plan. Wir haben drei Torhüter mit Neuer, Urbig und Ulreich. Ich gehe im Moment nicht davon aus", bestätigte auch Präsident und Aufsichtsratschef Herbert Hainer am Rande der Meisterfeier am Nockerberg. "Im Sommer läuft die Leihe von Nübel in Stuttgart aus und dann werden wir sehen, wie es weitergeht. Aber im Moment gehe ich nicht davon aus, dass er zum FC Bayern zurückkehrt."
FC Bayern will Nübel verkaufen - nach England?
Bevorzugen sollen die Münchner einen Transfer in die englische Premier League. Aber: Da der 29 Jahre alte Schlussmann beim FC Bayern satte elf Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, dürfte sich ein solcher Transfer nicht einfach gestalten.
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Nübels Mega-Gehalt soll auch einen Wechsel innerhalb der Bundesliga sowie einen Verbleib beim VfB sehr unwahrscheinlich machen. Die Stuttgarter setzen dem Vernehmen nach auf Top-Talent Dennis Seimen als zukünftige Nummer eins. Der 20-Jährige kehrt am Saisonende von einer erfolgreichen Leihe zu Zweitligist SC Paderborn zurück.
In den Planungen des FC Bayern auf der Torhüterposition soll Nübel wegen der starken Entwicklung von Urbig bereits seit Monaten keine Rolle mehr spielen.
































