Großer Jubel bei den Fans des FC Bayern. Mit dem 3:0-Erfolg im Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart holte man nach langjähriger Durststrecke endlich wieder den goldenen Kelch an die Isar. Doch nicht nur die Fans der Bayern haben Grund zur Freude. Ausgerechnet Borussia Dortmund kann sich ebenfalls über den Sieg des Rivalen freuen.
Der Grund ist simpel: Durch den Sieg des FC Bayern darf sich der BVB über unverhoffte Millioneneinnahmen freuen.
In Berlin ermittelten der FCB und der VfB nicht nur den neuen Pokalsieger, sondern auch die Besetzung des "Franz Beckenbauer Supercups". Das Endspiel wird am 22. August parallel zur ersten DFB-Pokal-Hauptrunde ausgetragen, der Austragungsort ist noch offen.
Da die Bayern die Meisterschale bereits in die Höhe streckten, waren sie als einer von zwei Supercup-Teilnehmern gesetzt. Im Normalfall steht auf der anderen Seite der Sieger des DFB-Pokals. Weil die Bayern auch den Pokal gewannen, muss nun Ersatz her. Diesen findet man in der Bundesliga, wo der Tabellenzweite, in diesem Falle Borussia Dortmund, in den Supercup nachrückt.
Millioneneinnahmen für den BVB
Neben einem sportlichen Spektakel bringt dem BVB diese Tatsache vor allem einen finanziellen Vorteil. Der Supercup-Sieger kassierte zuletzt drei Millionen Euro Preisgeld, der Finalverlierer bekam immerhin zwei Millionen. Geld, das der BVB gut gebrauchen kann.
Dass die Bayern im Supercup auf Borussia Dortmund treffen, ist bei weitem keine Seltenheit. In den Jahren 2019, 2020 und 2021 beispielsweise trafen sich die beiden Teams drei Mal in Folge. Zwei Duelle gewannen die Bayern, 2019 hatte der BVB das bessere Ende auf seiner Seite.
Der FC Bayern München ist derweil natürlich Dauergast im Supercup. Seit 2011 stand der FCB nur 2024 nicht im Supercup. Mit 12 Titeln sind die Münchner auch hier der Rekordhalter.





























